30. Mai 2024
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Schon wieder Körperverletzung im Straßenverkehr an der Windfuhr

KIERSPE (mk) Es woh­nen vie­le freund­li­che Men­schen im Wohn­ge­biet an der Wind­fuhr. Daher könn­te ange­sichts der Wie­der­ho­lung von Angrif­fen auf aus­wär­ti­ge Ver­kehrs­teil­neh­mer ein völ­lig fal­scher Ein­druck ent­ste­hen. Nach­dem ein Gum­mers­ba­cher Trans­por­ter-Fah­rer vor rund einem Monat in der recht engen Stra­ße einen Faust­schlag bei der Poli­zei anzeig­te, waren es dies­mal eine 21 Jah­re alte Köl­ne­rin und ihr Bei­fah­rer, die nach einer Hand­greif­lich­keit die Poli­zei rie­fen.

Ereig­net hat sich der Vor­fall am Don­ners­tag, 9. Mai, gegen 19 Uhr. Die jun­ge Auto­fah­re­rin gab gegen­über der Strei­fen­wa­gen­be­sat­zung an, es hät­ten sich zwei Frau­en und ein Mann vor ihr Auto gestellt, als sie durch die Stra­ße fuhr. Man habe ihr vor­ge­wor­fen, dass sie trotz an der Stra­ße spie­len­der Kin­der zu schnell gewe­sen sein, was die Köl­ne­rin bestrei­tet. Sie hat ange­ge­ben, sie sei die erlaub­ten 30, maxi­mal 35 Km/h schnell gefah­ren. Bei­de Fahr­zeug­insas­sen gaben an, es sei gegen das Auto­fens­ter geschla­gen wor­den, aus­ser­dem sei­en sie belei­digt und bedroht wor­den. Im Weg­fah­ren sei sie durch einen der Anwe­sen­den Kier­sper noch mit der fla­chen Hand durch das geöff­ne­te Fens­ter ins Gesicht geschla­gen wor­den, erklär­te die 21-Jäh­ri­ge.

Orts­kun­di­ge wis­sen: Tem­po 30 ist zwar erlaubt, kann in der engen Stra­ße aller­dings immer noch viel zu schnell sein. Eine Recht­fer­ti­gung für die beschrie­be­ne Reak­ti­on der Anwoh­ner kann das aber den­noch nicht sind. Die Poli­zei lei­te­te daher Straf­ver­fah­ren wegen Bedro­hung, Belei­di­gung, Nöti­gung im Stra­ßen­ver­kehr sowie Kör­per­ver­let­zung gegen die Anwoh­ner ein. “Im Anschluss setz­ten die 21 Jah­re alte Köl­ne­rin und ihr Bei­fah­rer die Fahrt fort”, erklär­te die Pres­se­stel­le der Poli­zei in ihrer Mit­tei­lung.

Obgleich es gewis­se Par­al­le­len zum Vor­fall vom 6. April gibt, sind die Fäl­le nicht zu ver­glei­chen. Vor allem aber han­delt es sich um völ­lig unter­schied­li­che Per­so­nen, erklär­te die Poli­zei auf Nach­fra­ge. Dass sich bei­de Fäl­le in der­sel­ben Stra­ße ereig­ne­ten, ist ver­mut­lich Zufall.

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