30. Mai 2024
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Faustschlag statt “freier Fahrt” für einen Ford-Transit-Fahrer

KIERSPE (mk) Wer die Stra­ße “Wind­fuhr” kennt, weiß, wie eng die­se bebaut ist. Wenn sich dort meh­re­re Fahr­zeu­ge in die Que­re kom­men, hilft gegen­sei­ti­ge Rück­sicht enorm. Davon hat der Fah­rer eines Ford Tran­sit aber nichts berich­tet, als er am ver­gan­ge­nen Sams­tag, 6. April, bei der Poli­zei Straf­an­zei­ge erstat­te­te. Den Beam­ten der Wache Mei­nerz­ha­gen erklär­te der 38-jäh­ri­ge aus Gum­mers­bach, er habe mor­gens um 9 Uhr eine Per­son ange­spro­chen, des­sen Fahr­zeug an der Wind­fuhr mit­ten auf der Stra­ße gestan­den habe — und die Per­son direkt dane­ben. Anstatt den Weg zu räu­men, habe der Mann ihn am Kra­gen gepackt, eine wei­te­re Per­son sei dazu­ge­kom­men und habe ihm einen Faust­schlag ver­passt. Dadurch, so der Gum­mers­bacha­er, sei er bewusst­los zu Boden gegan­gen. Die aggres­si­ve Reak­ti­on konn­te er sich nicht erklä­ren, zumal er erst nach einer gewis­sen War­te­zeit aus­ge­stie­gen sei und nach­ge­fragt habe.

Gemäß einer poli­zei­li­chen Zusam­men­fas­sung des Gesche­hens am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de in Kierspe kam es zu einem Ein­bruch in eine Gara­ge am Glo­cken­weg. Hier wur­den in der Nacht zum Sams­tag hoch­wer­ti­ge Gar­ten­ge­rä­te gestoh­len. Die Täter ver­schaff­ten sich mit Hil­fe eines Schneid­werk­zeu­ges Zugang. Ob es Par­al­le­len zu der ähn­li­chen Vor­ge­hens­wei­se bei einem Dieb­stahl an einem Zwei­rad-Geschäft in der unmit­tel­ba­ren Nähe gibt, wur­de nicht mit­ge­teilt. Dar­über hin­aus wur­de bereits zwi­schen Don­ners­tag­nach­mit­tag (4. April), gegen 15 Uhr, und dem dar­auf­fol­gen­den Frei­tag, 3.40 Uhr, an der Höher­stra­ße ein Kin­der­fahr­rad gestoh­len. Es hat­te unge­si­chert zwi­schen einem Mehr­fa­mi­li­en­haus und der Stra­ße auf der Wie­se gele­gen. Kei­nen Dieb­stahl, son­dern puren Van­da­lis­mus stellt wohl die­se Tat dar: Am Hau­ner­busch wur­den zwi­schen Sams­tag, 23 Uhr, und Sonn­tag, 10 Uhr, meh­re­re Rei­fen eines Maz­da zer­sto­chen.

Sym­bol­fo­to: Mar­kus Klüm­per

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