15. April 2024
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LKW auf B229 von Straße abgekommen

Update 18:15 Uhr: Der LKW ist mitt­ler­wei­le gebor­gen wor­den. Ent­ge­gen übli­cher Vor­ge­hens­wei­sen ist das offen­bar ohne Stra­ßen­sper­run­gen gelun­gen, zumin­dest ist der Poli­zei kei­ne ent­spre­chen­de Maß­nah­me bekannt. Somit sind kei­ner­lei Ver­kehrs­pro­ble­me durch die­sen Unfall mehr zu erwar­ten.

Update 9:15 Uhr: Poli­zei und Feu­er­wehr haben inzwi­schen die Unfall­stel­le ver­las­sen. Ein Abschlepp­un­ter­neh­men ist benach­rich­ti­gen wor­den, doch wann es mit der Ber­gung los­geht, ist noch nicht sicher. Für die Poli­zei ist die auch nicht zwin­gend ein Ein­satz: “Wenn nur eine ein­spu­ri­ge Sper­rung nötig ist, macht dass das Ber­gungs­un­ter­neh­men nor­ma­ler­wei­se in Eigen­re­gie”, erklärt Poli­zei­spre­cher Lorenz Schlot­mann den übli­chen Ablauf. Erst bei einer län­ger­fris­ti­gen oder kom­plet­ten Sper­rung wäre die Poli­zei wie­der betei­ligt. Erkennt­nis­se über die Unfall­ur­sa­che lie­gen auch noch nicht vor. Aber der Zustand der Rei­fen des Auf­lie­gers dürf­ten nach Ein­schät­zung der Beam­ten vor Ort kei­nen Ein­fluss gehabt haben: “Gegen den Fah­rer wur­de ein Ver­warn­geld ver­hängt”, so der Poli­zei­spre­cher. Das wür­de völ­lig anders aus­se­hen, wenn der tech­ni­sche Zustand des Fahr­zeugs eine Rol­le gespielt hät­te.

HALVER (mk) Zu einem schwe­ren LKW-Unfall auf der Bun­des­stra­ße 229 am Orts­aus­gang Rich­tung Rade­vorm­wald ist die Hal­ve­ra­ner Feu­er­wehr am Mon­tag­mor­gen, 4. März, kurz vor 6 Uhr alar­miert wor­den. An der Ein­satz­stel­le ange­kom­men ent­pupp­te sich der durch­aus hef­ti­ge Unfall in einem wesent­li­chen Punkt als nicht so dra­ma­tisch: Ent­ge­gen der Alar­mie­rung war der Fah­rer nicht in sei­nem Füh­rer­haus ein­ge­klemmt, und konn­te nach der Unter­su­chung im Ret­tungs­wa­gen sogar als unver­letzt ein­ge­stuft wer­den. Er hat­te gro­ßes Glück im Unglück, dass er mit dem LKW nicht fron­tal gegen einen der Bäu­me prall­te.

Der Sach­scha­den dürf­te aber enorm sein: Der kom­plet­te Sat­tel­zug liegt in einer Kur­ve direkt vor dem Gelän­de eines Bau­ma­schi­nen­ver­leihs der Län­ge nach in der Böschung. Wie­viel dabei am LKW kaputt­ge­gan­gen ist, kann der­zeit noch nicht abge­schätzt wer­den. Das gilt auch für den ange­rich­te­ten Flur­scha­den. Sicher ist bis­lang: “Ein Begren­zungs­pfahl wur­de umge­fah­ren”, erklär­te die Poli­zei. Die brauch­te die beson­ders am Mon­tag­mor­gen viel­be­fah­re­ne Bun­des­stra­ße nicht zu sper­ren, wes­halb sich die Aus­wir­kun­gen auf den Berufs­ver­kehr in Gren­zen hal­ten.

Die 20 Kräf­te der Feu­er­wehr konn­ten teil­wei­se schnell wie­der abrü­cken. Da auch kei­ne Betriebs­mit­tel aus­ge­lau­fen waren, konn­ten sich die Ein­satz­kräf­te auf das Absi­chern der Unfall­stel­le kon­zen­trie­ren. Nun muss die Poli­zei ermit­teln, war­um der aus Neuss stam­men­de LKW in der Links­kur­ve mehr oder weni­ger gera­de­aus fuhr. Zum Unfall­zeit­punkt herrsch­te star­ker Nebel, der LKW befuhr die Stra­ße in Rich­tung Hal­ver. Für die Ber­gung des teil­wei­se mit Alu­mi­ni­um bela­de­nen Sat­tel­zu­ges wird die B229 aber zeit­wei­se gesperrt wer­den müs­sen. Wann die­se beginnt, ist aber unklar.

Zur Ber­gung wird die Bun­des­stra­ße aber noch gesperrt wer­den müs­sen. Fotos: Mar­kus Klüm­per