30. Mai 2024
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Lebensgefahr nach Autounfall mit zahlreichen Verletzten

Update 15.15 Uhr Inzwi­schen konn­te die Poli­zei ers­te Anga­ben zum Unfall­her­gang machen. Gegen 11.00 Uhr war eine 38 Jah­re alte Hyun­dai-Fah­re­rin in Rich­tung Schalks­müh­le unter­wegs, als sie nach ers­ten Erkennt­nis­sen zu weit links auf der Gegen­fahr­bahn fuhr. Es kam zur Kol­li­si­on mit dem ent­ge­gen­kom­men­den Sko­da einer 42-Jäh­ri­gen Schalks­müh­le­rin, der durch die Wucht rück­wärts auf eine Wie­se geschleu­dert wur­de . Die Sko­da-Fah­re­rin wur­de bei dem Unfall schwer, mög­li­cher­wei­se sogar lebens­ge­fähr­lich ver­letzt. In dem Fabia saß auch ein 14 Jah­re altes Mäd­chen, dass von den Luft­ret­tern nach Dort­mund geflo­gen wor­den ist. Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin im Hyun­dai Tus­con wur­de eben­falls ver­letzt, ihr 4 Jah­re jün­ge­rer Bei­fah­rer sogar schwer. Unver­letzt blieb der Fah­rer VU Up, der noch im letz­ten Moment aus­wei­chen konn­te. Unbe­schä­digt blieb der Klein­wa­gen dabei auch nicht, was aber im Ver­gleich zu den ande­ren Betei­lig­ten kaum ins Gewicht fällt: Der Hyun­dai wur­de mas­siv beschä­digt, der Sko­da völ­lig zer­stört. Die Poli­zei geht von einem Sach­scha­den “jen­seits der 40.000 Euro” aus. Die Stra­ße ist wei­ter­hin gesperrt.

HALVER (mk) Wie­der kam es auf die­ser Stra­ße, die von Hal­ver nach Schalks­müh­le führt, zu einem schwe­ren Unfall. Zwi­schen Hal­ver-Streit­stück und Schalks­müh­le-Her­ber­ge sind am Frei­tag­vor­mit­tag, 5. April, zwei Autos fron­tal mit­ein­an­der kol­li­diert. Der Wagen eines Pfle­ge­diens­tes ist dem Unfall­ge­sche­hen haar­scharf ent­kom­men und konn­te gera­de noch recht­zei­tig brem­sen. Nach aktu­el­lem Stand sind drei Per­so­nen schwer­ver­letzt, teil­wei­se befürch­ten die Ein­satz­kräf­te Lebens­ge­fahr. Der in Lünen sta­tio­nier­te ADAC-Ret­tungs­hub­schrau­ber “Chris­toph 8” flog einen Unfall­be­tei­lig­ten im Teen­ager-Alter in eine Fach­kli­nik.

Aus die­sem Fahr­zeug wur­de eine Per­son beson­ders pati­en­ten­scho­nend geret­tet. Fotos: Mar­kus Klüm­per

Feu­er­wehr und Ret­tungs­kräf­te waren im Groß­ein­satz. Die Feu­er­wehr Hal­ver war mit ins­ge­samt 41 Kräf­ten der Lösch­zü­ge Stadt­mit­te und Ober­brüg­ge-Ehring­hau­sen sowie der Lösch­grup­pe Busch­hau­sen aus­ge­rückt. Zur Ein­satz­stel­le wur­den etli­che Ret­tungs­wa­gen zusam­men­ge­zo­gen, zahl­rei­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer küm­mer­ten sich um die Ver­letz­ten. An einem der Unfall­fahr­zeu­ge, einem Sko­da Fabia, muss­ten Feu­er­wehr­leu­te mit schwe­rem Gerät einen Zugang zum Pati­en­ten schaf­fen, damit die­ser mög­lichst scho­nend aus dem Wrack befreit wer­den konn­te. Ein­ge­klemmt war aller­dings nie­mand.

Zum Unfall­her­gang lie­gen bis­lang kei­ne gesi­cher­ten Infor­ma­tio­nen vor. Betei­ligt waren auch ein Hyun­dai Tus­con. Über den Ver­letz­tungs­sta­tus des­sen Insas­sen haben weder Poli­zei noch Feu­er­wehr bis­lang Aus­kunft gege­ben. Ein Team aus Ver­kehrs­un­fall-Ermitt­lern hat nun mit der Doku­men­ta­ti­on der Unfall­stel­le begon­nen. Dazu wird die Stra­ße vor­aus­sicht­lich noch meh­re­re Stun­den voll gesperrt blei­ben. Unweit die­ser Stel­le ist erst im ver­gan­ge­nen August ein jun­ger Mann im Alter von nur 20 Jah­ren bei einem Ver­kehrs­un­fall ums Leben gekom­men.

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