13. Juni 2024
HalverKierspeVolmetal

Zwei Personen bei heftigem Autounfall auf B54 verletzt

HALVER (mk) Ingesamt saßen in den beiden Autos, die am Freitagabend, 20. Oktober, auf der Volmestraße in Halver kollidierten, acht Personen, jeweils vier in jedem Wagen. Angesichts des Blechschadens, der bei dem Unfall in Höhe der Bushaltestelle “Oberbrügge” zusammenkam, hatten die Beteiligten offenbar einen verlässlichen Schutzengel. Lediglich zwei Insassen wurden verletzt, und das auch nur leicht. Nach dem sie auch von einem Notarzt untersucht worden waren, hatte dieser ihnen angeraten, sich mit den Rettungswagen ins Krankenhaus zu bringen, doch das wollten die Betroffenen nicht.

Der Unfallhergang: Der Mercedes Kombi befuhr gegen 23.30 Uhr die B54 in Richtung Brügge, als ihm ein Mitsubishi entgegenkam, der auf die Gegenspur geraten war. Weder der 20 Jahre alte Mitsubishi-Fahrer, noch der 37-Jährige Besitzer der E‑Klasse hatten konnten die Kollision verhindern. Beide Fahrzeuge trafen sich im sogenannten “Offset”, einer sehr gefährlichen Konstellation. Dabei wurde selbst der sehr massiv gebaute Mercedes an der Front stark beschädigt. Die japanische Limousine wurde durch die Wucht des Aufpralles von der Straße geschleudert.

In beiden Autos haben sämtliche Airbags gezündet, was einen erheblichen Anteil am eher glimpflichen Resultat des Unfalls hat. Warum der Mitsubishi-Fahrer, der wie der Mercedes-Fahrer aus Kierspe stammt, in den Gegenverkehr geriet, ist noch nicht gesichert. Nach Angaben der Polizei gibt es keinen Hinweis auf etwaige Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit, allerdings würde geprüft, ob unangepasste Geschwindigkeit eine Rolle gespielt haben könnte.

Auch die Feuerwehr musste ausrücken: Der Löschzug 2 Oberbrügge / Ehringhausen war mit zehn Kräften an der Einsatzstelle, auch um diese abzusichern. Das erwies sich erneut mehr als nötig, da insbesondere die Absperrung auf der Seite in Richtung Lüdenscheid einige Autofahrer nicht davon abhielt, sich an der Einsatzstelle “vorbeiquetschen” zu wollen. Erst nach deutlicher Ansage eines Feuerwehrmannes begriff ein Autofahrer, dass es wirklich kein Durchkommen gab. Erst nach Bergung der Unfallwracks konnte die Sperrung endgültig aufgehoben werden. Es ist bei beiden Autos von Totalschaden auszugehen.