3. März 2024
HalverKierspeVolmetal

Zwei Personen bei heftigem Autounfall auf B54 verletzt

HALVER (mk) Inge­samt saßen in den bei­den Autos, die am Frei­tag­abend, 20. Okto­ber, auf der Vol­me­stra­ße in Hal­ver kol­li­dier­ten, acht Per­so­nen, jeweils vier in jedem Wagen. Ange­sichts des Blech­scha­dens, der bei dem Unfall in Höhe der Bus­hal­te­stel­le “Ober­brüg­ge” zusam­men­kam, hat­ten die Betei­lig­ten offen­bar einen ver­läss­li­chen Schutz­en­gel. Ledig­lich zwei Insas­sen wur­den ver­letzt, und das auch nur leicht. Nach dem sie auch von einem Not­arzt unter­sucht wor­den waren, hat­te die­ser ihnen ange­ra­ten, sich mit den Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus zu brin­gen, doch das woll­ten die Betrof­fe­nen nicht.

Der Unfall­her­gang: Der Mer­ce­des Kom­bi befuhr gegen 23.30 Uhr die B54 in Rich­tung Brüg­ge, als ihm ein Mitsu­bi­shi ent­ge­gen­kam, der auf die Gegen­spur gera­ten war. Weder der 20 Jah­re alte Mitsu­bi­shi-Fah­rer, noch der 37-Jäh­ri­ge Besit­zer der E‑Klasse hat­ten konn­ten die Kol­li­si­on ver­hin­dern. Bei­de Fahr­zeu­ge tra­fen sich im soge­nann­ten “Off­set”, einer sehr gefähr­li­chen Kon­stel­la­ti­on. Dabei wur­de selbst der sehr mas­siv gebau­te Mer­ce­des an der Front stark beschä­digt. Die japa­ni­sche Limou­si­ne wur­de durch die Wucht des Auf­pral­les von der Stra­ße geschleu­dert.

In bei­den Autos haben sämt­li­che Air­bags gezün­det, was einen erheb­li­chen Anteil am eher glimpf­li­chen Resul­tat des Unfalls hat. War­um der Mitsu­bi­shi-Fah­rer, der wie der Mer­ce­des-Fah­rer aus Kierspe stammt, in den Gegen­ver­kehr geriet, ist noch nicht gesi­chert. Nach Anga­ben der Poli­zei gibt es kei­nen Hin­weis auf etwa­ige Ein­schrän­kun­gen der Fahr­tüch­tig­keit, aller­dings wür­de geprüft, ob unan­ge­pass­te Geschwin­dig­keit eine Rol­le gespielt haben könn­te.

Auch die Feu­er­wehr muss­te aus­rü­cken: Der Lösch­zug 2 Ober­brüg­ge / Ehring­hau­sen war mit zehn Kräf­ten an der Ein­satz­stel­le, auch um die­se abzu­si­chern. Das erwies sich erneut mehr als nötig, da ins­be­son­de­re die Absper­rung auf der Sei­te in Rich­tung Lüden­scheid eini­ge Auto­fah­rer nicht davon abhielt, sich an der Ein­satz­stel­le “vor­bei­quet­schen” zu wol­len. Erst nach deut­li­cher Ansa­ge eines Feu­er­wehr­man­nes begriff ein Auto­fah­rer, dass es wirk­lich kein Durch­kom­men gab. Erst nach Ber­gung der Unfall­wracks konn­te die Sper­rung end­gül­tig auf­ge­ho­ben wer­den. Es ist bei bei­den Autos von Total­scha­den aus­zu­ge­hen.

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