2. März 2024
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Neuer Spendenrekord nach Weihnachtsbaumsammlung

KIERSPE (mk) Die Weih­nachts­baum­samm­lung der Kier­sper Feu­er­wehr war auch in die­sem Jahr ein gro­ßes Event. Streng genom­men eines der “Blau­licht­ju­gend”, also der Jugend­feu­er­wehr, doch ange­sichts der nöti­gen Logis­tik waren auch vie­le Erwach­se­ne aus allem Kier­sper Lösch­zü­gen mit dabei. Dazu etli­che “zivi­le” Hel­fer, so dass man sich ange­sichts der Fahr­zeu­ge rund um das Gerä­te­haus Stadt­mit­te am Sams­tag­mor­gen, 13. Janu­ar, leicht an eine der zahl­rei­chen Demos erin­nert fühl­te, die aktu­ell statt­fin­den.
Damit hat die Akti­on, die bei Kier­sper Bür­gern schon seit Jahr­zehn­ten im Janu­ar im Kalen­der steht, aber nichts zu tun. In ers­ter Linie geht es dar­um, die nun nicht mehr benö­tig­ten Weih­nachts­bäu­me ein­zu­sam­meln. Was für eine Ent­las­tung dies für die Stadt bedeu­tet, zeig­te sich in den Pan­de­mie-Jah­ren, als die Fir­ma Lob­be den Abtrans­port über­neh­men muss­te.
Die Abho­lung durch die Feu­er­wehr ist grund­sätz­lich kos­ten­los, statt Gebüh­ren wer­den aber Spen­den erbe­ten. Ins­ge­samt waren 70 Sam­mel­do­sen unter­wegs, mit einer ging der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Gor­dan Dudas auf Sam­mel­tour. Wie­viel der Poli­ti­ker “erbeu­tet” hat, ist nicht über­lie­fert, doch die gesam­te Sum­me ist mehr als beacht­lich: “17.875,45 Euro”, gab Chris­ti­an Schwan­ke nach der Zäh­lung am Nach­mit­tag bekannt. Noch­mals 234,95 Euro mehr als im ver­gan­ge­nen, auch schon sehr erfolg­rei­chen Jahr: “Ein All­zeit­hoch”, schätzt der Pres­se­spre­cher der Kier­sper Wehr. Das Geld kommt der Jugend­feu­er­wehr zu Gute. Also dem Nach­wuchs!

Die Kier­sper Bür­ger zeig­ten sich auch in die­sem Jahr rekord­ver­däch­tig spen­da­bel! Fotos: Mar­kus Klüm­per

Und der hat beim Ein­sam­meln der aus­ran­gier­ten Christ­bäu­me kräf­tig ange­packt. Alle Fahr­zeu­ge, dar­un­ter Lie­fer­wa­gen hei­mi­scher Fir­men, meh­re­rer Tre­cker­ge­span­ne sowie auch dies­mal wie­der einem Team von der Hal­ve­ra­ner Orts­ver­band des Tech­ni­schen Hilfs­werks, muss­ten meh­re­re Tou­ren fah­ren. Tra­di­tio­nell wur­den die Bäu­me größ­ten­teils noch am sel­ben Tag ver­brannt. Dazu wur­den die vol­len Fahr­zeu­ge an einem Sam­mel­platz in Berken ent­la­den, wo die ehe­mals fest­lich geschmück­ten Tan­nen und Fich­ten gleich den Flam­men über­ge­ben wur­den. Dabei kam fast schon Oster­feu­er­stim­mung auf, ein Teil der Bäu­me wur­de auch für Oster­feu­er abge­zweigt.

Die kör­per­li­che Anstren­gung beim Ein­sam­meln ist nicht zu unter­schät­zen! Fotos: Mar­kus Klüm­per

Für die fleis­si­gen Hel­fer gab es nach der Rück­kehr ins Gerä­te­haus noch ein lecke­res Mit­tag­essen: Auf sie war­te­ten eine def­ti­ge Erb­sen­sup­pe, Bock­würst­chen und Bröt­chen. Bereits das gemein­sa­me Früh­stück vor dem Auf­bre­chen am Mor­gen zeig­te: Die Weih­nachts­baum­samm­lung ist mehr als eine “Abhol­tour”: Es ist eine gesel­li­ge Ver­an­stal­tung, bei der alle Mit­wir­ken­den eine Men­ge Spaß hat­ten! Die Haupt­auf­ga­be der Feu­er­wehr wur­de natür­lich nicht ver­nach­läs­sigt: Eine Trup­pe stand für etwa­ige Ein­sät­ze bereit und hät­te sofort aus­rü­cken kön­nen. Dazu kam es aber glück­li­cher­wei­se nicht!

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