22. Februar 2024
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Winter-Olympiade mit viel Phantasie in der Pestalozzi-Schule

KIERSPE (mk) Das Kon­zept hat sich bewährt: Auch in die­sem Jahr wur­de das Sport­fest für die Erst- und Zweit­kläss­ler sowie die Lern­an­fän­ger-Kin­der mit Spiel­at­trak­tio­nen pas­send zur Jah­res­zeit aus­ge­rich­tet. Dazu hat­te die Pes­ta­loz­zi-Schu­le für den Don­ners­tag, 25. Janu­ar, in der benach­bar­ten Jahn­turn­hal­le eine gan­ze Rei­he Sta­tio­nen auf­ge­baut. Wie bereits eine Woche zuvor in der Schan­hol­len­schu­le, lie­ßen sich die Leh­re­rin­nen und Leh­rer krea­ti­ve Inter­pre­ta­tio­nen des Gerä­te­tur­nens ein­fal­len. Bereits der Name “Pin­guin­rut­sche” macht klar: Mit Win­ter­sport, wie man ihn aus dem Fern­se­hen kennt, hat­te die Akti­on wenig zu tun, schließ­lich wür­den sich die bekann­ten Dis­zi­pli­nen auch kaum für eine klei­ne Turn­hal­le eig­nen.
Action gab es den­noch: Beson­ders an der bereits erwähn­ten Pin­guin­rut­sche, an der die Kids sich nach Her­zens­lust aus­to­ben konn­ten. An ande­ren Sta­tio­nen wur­de das Schlitt­schuh­lau­fen simu­liert, oder die Klei­nen konn­ten an Sei­len — Ver­zei­hung: An “Eis­zap­fen” hoch- und run­ter­klet­tern. Dass eine “Schnee­ball­schlacht” eben­falls ange­bo­ten wur­de, dürf­te außer Fra­ge ste­hen.

Kein Sport ohne Auf­wär­men: Auch das ging mit Musik und viel guter Lau­ne! Fotos: Mar­kus Klüm­per

Für die Kin­der, dar­un­ter auch zukünf­ti­ge Erst­kläss­ler des kom­men­den Schul­jah­res, stand der Spaß an ers­ter Stel­le. Der päd­ago­gi­sche Zweck war der­sel­be wie beim Sport­fest in der Woche zuvor an der Schan­hol­len­schu­le: Nicht die Leis­tung steht im Vor­der­grund, son­dern das “Dabei­sein”, den Mut zu haben, etwas Neu­es aus­zu­pro­bie­ren. Für die Leh­re­rin­nen und Leh­rer bot die Akti­on aller­dings auch eine Mög­lich­keit, sich selbst einen Ein­druck vom indi­vi­du­el­len Ent­wick­lungs­stand der Kin­der zu machen, denn dazu sind sol­che Aktio­nen sehr auf­schluss­reich.
Wor­auf sich die Leh­re­rin­nen und Leh­rer wie­der ein­mal ver­las­sen konn­ten, war die Unter­stüt­zung der Eltern, ohne die die Durch­füh­rung kaum mög­lich gewe­sen wäre. Die Sta­tio­nen waren bereits am Tag zuvor auf­ge­baut wor­den, aus­ser­dem wur­de “Man­power” bei der Betreu­ung benö­tigt. Rund eine Stun­de Zeit hat­ten die Kin­der zum Aus­tes­ten aller Sta­tio­nen. Dazu hat­te Schul­lei­ter Tho­mas Block auch gleich einen Tipp parat: “Pro­biert alle Sta­tio­nen aus, und das, was Euch am bes­ten gefällt, macht ihr so oft wie Ihr Lust habt”. Am Schluss gab es für alle Kin­der Urkun­den, die auch deut­lich mach­ten: Dabei­sein ist alles, auf Leis­tung kam es dies­mal nicht an. Durch­aus aber auf Geschick­lich­keit, denn die wur­de an eini­gen der Sta­tio­nen durch­aus gefor­dert.

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