22. Februar 2024
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Feuerwehr holt Kitesurfer aus der Listertalsperre

MEINERZHAGEN (mk) Die Alar­mie­rung hat­te es in sich: Am Sams­tag­mit­tag, 21. Okto­ber, wur­de die Feu­er­wehr gegen 13 Uhr geru­fen, um eine Per­son aus dem Was­ser zu ret­ten. Ein Gleit­schirm­flie­ger soll mit­ten in der Lis­ter­tal­sper­re gelan­det sein, und sich dort in hilf­lo­ser Lage befin­den. Das bewahr­hei­te­te sich nur teil­wei­se: Als die ers­ten der zahl­rei­chen alar­mier­ten Kräf­te an der See­ufer­stra­ße in Win­de­bruch ein­tra­fen, hat­ten sie es mit einem Kitesur­fer zu tun.

Der Mann war zwar tat­säch­lich in einer unpäss­li­chen Lage, aber kei­nes­falls Opfer einer Bruch­lan­dung. Vor allem aber war er unver­letzt. Den­noch brauch­te drin­gend Unter­stüt­zung, denn dem Was­ser­sport­ler war qua­si der Wind aus­ge­gan­gen. Er konn­te die rund 50 Meter Ent­fer­nung zum ret­ten­den Ufer nicht mehr über­brü­cken. Kur­zer­hand lie­ßen Feu­er­wehr­leu­te ihr mit­ge­brach­tes Boot in die Lis­ter­tal­sper­re und hol­ten den Kitesur­fer an Land.

Der Ein­satz konn­te schnell been­det wer­den. Der Geret­te­te war dank­bar für die Hil­fe der ehren­amt­li­chen Hel­fer, aber an wei­te­re Akti­vi­tä­ten war nicht mehr zu den­ken: Der Mann mitt­le­ren Alters ver­stau­te sein Equip­ment und trat den Heim weg an. Für die Feu­er­wehr­leu­te war es zwar ein klei­ner Ein­satz, aber einer mit rein­ras­si­gem “Hap­py-End”, was ja auch eher die Aus­nah­me ist.


Kitesur­fen — mit genug Wind eine action­rei­che Was­ser­sport­art:

Kitesur­fer mit viel Wind an der Nord­see SYMBOLBILDER: Mar­kus Klüm­per / sauerlandreporter.de

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