2. März 2024
FreizeitKierspe

Kneipenquiz im Haus Berkenbaum wurde weihnachtlich-besinnlich

KIERSPE (mk) Eigent­lich war es klar: Eine Ver­an­stal­tung wie das vom Kier­sper Stadt­mar­ke­ting sehr erfolg­reich ange­bo­te­ne Knei­pen­quiz wird im Dezem­ber natür­lich besinn­lich. Wie die Orga­ni­sa­to­ren jetzt berich­te­ten, kam bei dem 6. Knei­pen­quiz, dies­mal im Haus Berken­baum aus­ge­rich­tet, “Niko­laus-Stim­mung” auf. Pas­send zum Datum, denn das Rät­sel-Event, bei dem dies­mal 60 Teil­neh­mer in 13 Grup­pen antra­ten, fand am 6. Dezem­ber statt. Das Team mit Kata­lin Klein­ho­fer, Felix Gose­berg und Stef­fen Wie­land bekam dies­mal Ver­stär­kung: Näm­lich von Schul­lei­ter Tho­mas Block, der an die­sem Abend auch aus sei­nem eige­nen Buch vor­las. Die Geschich­te han­del­te von einer Flücht­lings­fa­mi­lie, die aus einem Kriegs­ge­biet nach Kierspe flüch­te­te, und am Weih­nachts­fei­er­tag Nach­wuchs bekam. Die Frau brach­te gleich zwei Kin­der auf die Welt, und bei der Geburt gab es tat­kräf­ti­ge Hil­fe eines Bus­fah­rers und der hei­mi­schen Feu­er­wehr.

Auch die die Quiz-Fra­gen waren weih­nacht­lich geprägt: So wur­de gefragt, wel­che Far­be der Man­tel vom Weih­nachts­mann hat­te, bevor ihn ein bekann­ter Her­stel­ler kof­fe­in­hal­ti­ger Erfri­schungs­ge­trän­ke “neu ein­klei­de­te”. Die kei­nes­wegs tri­via­le Ant­wort: Blau. Dass es bei einer sol­chen Ver­an­stal­tung alles ande­re als bier­ernst zugeht, dürf­te klar sein. Schließ­lich sind man­che fal­schen Ant­wor­ten schon wit­zig, so wur­de aus Des­mond Tutu plötz­lich Des­mond Papa, was der Geist­li­che und Men­schen­rechts­ak­ti­vist mut­maß­lich sei­nem Out­fit zu ver­dan­ken hat, wel­ches dem des Paps­tes wohl nicht unähn­lich sein soll. Man­che Fra­gen bezie­hungs­wei­se die kor­rek­ten Ant­wor­ten dar­auf sind sogar im All­tag hilf­reich: So wur­de beim The­ma Com­pu­ter die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on “STRG+X” gesucht. Sehr nütz­lich, denn die­se dienst dem Aus­schnei­den.

In der Run­de 10 wur­de es hei­mat­lich, hier wur­den Fra­gen mit einem Bezug zu Kierspe gestellt. Im Mit­tel­punkt stan­den dabei die Kier­sper Sän­ge­rin Annet­te Grä­fe oder der Fuß­ball­trai­ner Roger Schmidt. Die abschlie­ßen­de The­men­run­de dreh­te sich um Sprich­wör­ter, die Ant­wor­ten wie den Zank­ap­fel oder die “schwe­di­schen Gar­di­nen” erga­ben. Als Sie­ger gin­gen, es ist schon fast nicht mehr ori­gi­nell, die Teil­neh­mer vom Team “Has­ta La Quiz­ta Baby” vom Platz, bezie­hungs­wei­se vom Tisch. Für sie wink­ten Ver­zehr­gut­schei­ne vom Haus Berken­baum. Die obli­ga­to­ri­sche Sau­re-Gur­ken-Glas für die Letzt­plat­zier­ten wur­de dies­mal in weih­nacht­li­ches Geschenk­pa­pier ver­hüllt.

Der Jack­pot wur­de dies­mal wie­der nicht geknackt, wie­der­holt hat­te nie­mand hier­zu alle fünf nöti­gen Fra­gen kor­rekt beant­wor­tet. Daher mach­te Mode­ra­tor Felix Gose­berg “ernst”: Wie zuvor “ange­droht” wur­den 100 Euro für eine Lokal­run­de “ver­bra­ten”. Der weit­aus größ­te Teil, immer­hin statt­li­che 500 Euro wur­den gepen­det: Zu glei­chen Tei­len an das sozia­le Bür­ger­zen­trum Hand in Hand sowie an die Kier­sper Kin­der­feu­er­wehr. Die Teil­neh­mer waren mit die­ser Rege­lung mehr als ein­ver­stan­den!

Das Erfolgs­kon­zept des Kier­sper Knei­pen­quiz wird bei­be­hal­ten, auch im kom­men­den Jahr wird dies an sechs Ter­mi­nen fort­ge­führt. Wei­ter geht es 2024 am 7. Febru­ar, der Ort steht aller­dings noch nicht fest. Kata­lin Klein­ho­fer, die Geschäfts­füh­re­rin des Kier­sper Stadt­mar­ke­tings, nimmt aber ger­ne schon Anmel­dun­gen per Mail an k.kleinhofer@kierspe.de ent­ge­gen. Eine klei­ne Ände­rung gibt es aller­dings bei den Teil­nah­me­ge­büh­ren: Die betra­gen für Mit­glie­der des Stadt­mar­ke­tings wei­ter­hin 2,- Euro, für Nicht­mit­glie­der kos­tet es zukünf­tig 4,- Euro. In bei­den Fäl­len wan­dern 2,- Euro in den Jack­pot, von den Mit­glie­dern also der vol­le Betrag.

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