2. März 2024
FreizeitMeinerzhagenVolmetal

Kammermusik mit ungewöhnlichem Repertoire in der Stadthalle

MEINERZHAGEN (mk) Das Trio SAYAKA SCHMUCK bezeich­net sich selbst als außer­ge­wöhn­li­che Beset­zung. Mit der typi­scher Kam­mer­mu­sik hat das Pro­gramm “Von Klas­sik bis Tan­go” aber offen­bar nur wenig zu tun, dar­auf deu­tet bereits das humor­vol­le Foto der Com­bo hin. Besu­che­rin­nen und Besu­cher, die am Frei­tag­abend, 2. Febru­ar, in die Mei­nerz­ha­ge­ner Stadt­hal­le kom­men, dür­fen sich auf ein abwechs­lungs­rei­ches und unter­halt­sa­mes Kon­zert freu­en, ver­spricht der KUK-Ver­ein als Ver­an­stal­ter.

Wer bei Kam­mer­mu­sik zunächst an Vio­li­nen und ander Streich­in­stru­men­te denkt, liegt hier völ­lig ver­kehrt, denn bei SAYAKA SCHMUCK han­delt es sich um ein Kla­ri­net­ten-Trio. Bei der Aus­wahl der Musik­stü­cke, die gespielt wer­den, hat Klas­sik natür­lich einen deut­li­chen Anteil, aber auch Freun­de von Film­mu­sik, Tan­go und bekann­ten Jazz-Stan­dards kom­men auf ihre Kos­ten. Kurz­um: Auch sti­lis­tisch wird der Abend abwechs­lungs­reich und bie­tet die Chan­ce, musi­ka­lisch über den Tel­ler­rand zu schau­en. Und natür­lich zu hören!

WANN: Frei­tag, 2. Febru­ar 2024 um 20:00

WO: Stadt­hal­le Mei­nerz­ha­gen

EINTRITT: Vor­ver­kauf: 22 €, Vor­ver­kauf ermä­ßigt: 12 € / Abend­kas­se: 26 €, Abend­kas­se ermä­ßigt: 18 €

Ein­lass: Der Ein­lass ins Foy­er beginnt ab 19:00 Uhr, ab 19:30 Uhr wird der Saal geöff­net.

Ticket-Vor­ver­kauf:

Buch­hand­lung Schmitz, Mei­nerz­ha­gen
Ate­lier Albrecht, Mei­nerz­ha­gen
Buch­hand­lung Tim­pe, Kierspe
oder online im KUK-Ticket­shop unter www.kuk-verein.de

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen über Musi­ker & Pro­gramm:

Das jun­ge dyna­mi­sche Trio bie­tet feins­te Kam­mer­mu­sik auf höchs­tem Niveau in einer außer­ge­wöhn­li­chen Beset­zung. Auf dem Pro­gramm ste­hen bekann­te Melo­dien der Klas­sik über Film­mu­sik und Tan­go bis zu bekann­ten Jazz-Stan­dards. Freu­en Sie sich auf ein abwechs­lungs­rei­ches und unter­halt­sa­mes Kon­zert!

Die Kla­ri­net­te war das Lieb­lings­in­stru­ment von Wolf­gang Ama­de­us Mozart. Der Meis­ter schwärm­te von ihrer wun­der­bar wand­lungs­fä­hi­gen Stim­me. Über­ra­schend viel­sei­tig zeigt sich die Kla­ri­net­te denn auch im Kon­zert des Kla­ri­net­ten­tri­os. Die brei­te Palet­te an Aus­drucks­mög­lich­kei­ten reicht von der Klas­sik über Jazz bis zu Klez­mer-Musik. Das Trio tritt in einer sel­ten zu hören­den Kom­bi­na­ti­on von Kla­ri­net­te, Bas­sett­horn und

Bass-Kla­ri­net­te auf. Die Kom­bi­na­ti­on von Kla­ri­net­te und Bas­sett­horn ist nicht zuletzt durch die welt­be­kann­te Vir­tuo­sin Sabi­ne Mey­er und ihr Trio di Cla­ro­ne bekannt gewor­den. Die Pres­se schreibt über das Kla­ri­net­ten­trio Schmuck von einem “abso­lu­ten Hoch­ka­rä­ter” — das “Trio gehört zum Feins­ten, was es auf die­sem Gebiet gibt“.

Wenn alle Instru­men­te eines Ensem­bles der­sel­ben Fami­lie ange­hö­ren, ent­steht eine beson­de­re Klang­in­ti­mi­tät.

Das Streich­quar­tett ist dafür der Inbe­griff. Als Pen­dant hat sich im Blä­ser­be­reich das gemisch­te Quin­tett eta­bliert, das durch sei­ne wech­seln­den Klang­far­ben besticht. Die in sich so rei­che Kla­ri­net­ten­fa­mi­lie genügt sich im Kla­ri­net­ten­trio Schmuck jedoch selbst. Von den war­men Vibra­tio­nen der Bass­kla­ri­net­te bis in die Spit­zen­tö­ne der “nor­ma­len” Kla­ri­net­te wird der gan­ze Far­ben­reich­tum des Instru­ments auf­ge­zeigt.

Foto: Say­a­ka Schmuck

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