13. Juni 2024
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Feuerwehr-Großeinsatz am Haus Hellersen

Update 11.00 Uhr: Auch die Feuerwehrleute der Hauptamtlichen Wache rücken in diesen Minuten ein: Etwa 50 Kräfte aller Lüdenscheider Einheiten waren an dem Einsatz beteiligt, Stadtalarm hat es nach Angaben von Einsatzleiter Benedikt Wand aber nicht gegeben: “Vom Löschzug Brügge hatten wir die Drehleiter hier, ausserdem besetzen ehrenamtliche Wehrleute gerade die Wache”, erklärt Wand die Aufgabenverteilung. Auch zum Brandgeschehen liegen nun Informationen vor: “Es ist ein Bewohnerzimmer durch ein Feuer betroffen gewesen”, berichtet der Einsatzleiter. Benutzbar sei es trotz schnellem Löscherfolg nicht mehr, dafür seien die Auswirkungen durch Flammen und Rauch zu umfangreich. Benachbarte Räume können aber weiter genutzt werden, auch die Gebäudefassade wurde nicht beschädigt. Die Ermittlung der Brandursache ist nun ein Fall für die Polizei. Drei Personen sind mit Rettungswagen ins Krankenhaus gekommen, allerdings rein vorsorglich zu weiteren Untersuchungen. Sie werden wegen des Verdachts auf eine mögliche Rauchgasvergiftung behandelt und gelten lediglich als leichtverletzt. Ob es sich dabei um Bewohner oder Pflegekräfte handelt, wurde nicht mitgeteilt.

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LÜDENSCHEID (mk) Erneut wurde die Feuerwehr zum Haus Hellersen alarmiert. Am Freitagvormittag, 7. Juni, rückten ein massives Aufgebot von Wehrleuten zu der psychiatrischen Langzeiteinrichtung aus. Mit dem Stichwort “Feuer 2 — entwickelter Brand” wurden gleich umfangreiche Kräfte angefordert. Vor Ort ist die Lage allerdings nicht so dramatisch: Feuerwehrleute rücken bereits wieder ab, und auch der Kreisbrandmeister sowie der leitende Notarzt werden an der Einsatzstelle nicht mehr benötigt. Großeinsätze dieser Art sind in der Einrichtung keine Seltenheit, in der Vergangenheit hatte es bereits mehrere Zimmerbrände gegeben. Diese konnten dank schneller Löschangriffen zügig gelöscht werden können, dennoch kam es im vergangenen Sommer zu einem “Massenanfall von Verletzten”. Nach Angaben der Rettungsleitstelle wurden diesmal zwei Personen vom Rettungsdienst behandelt. Ob sie auch ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, ist genauso unklar wie das Schadensbild.

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Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge rückten zum Haus Hellersen aus. Fotos: Markus Klümper
Auch der Kreisbrandbrandmeister und der Leitende Notarzt waren an der Einsatzstelle