2. März 2024
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Fahranfänger landet in Agger-Kurven auf dem Dach

MEINERZHAGEN (mk) Die Land­stra­ße 323 („Agger-Kur­ven“) muss­te am Diens­tag­mor­gen, 24. Okto­ber, nach einem Unfall für rund ein­ein­halb Stun­den voll gesperrt wer­den. Hier hat­te sich gegen 6.30 Uhr ein Auto­fah­rer mit sei­nem 3er BMW über­schla­gen und ist auf dem Dach lie­gen­ge­blie­ben. Ver­letzt wur­de der 18 Jah­re alte jun­ge Mann dabei nicht erheb­lich, den­noch kam er vor­sorg­lich zu wei­te­ren Unter­su­chun­gen mit einem Ret­tungs­wa­gen ins Gum­mers­ba­cher Kran­ken­haus.

Der 3er BMW wur­de bei dem Unfall völ­lig zer­stört. FOTO: Mar­kus Klüm­per

Der Unfall­her­gang ist nach Anga­ben der Poli­zei ziem­lich ein­deu­tig: Der Fahr­an­fän­ger befuhr die Land­stra­ße von Mei­nerz­ha­gen aus kom­mend in Fahrt­rich­tung Gum­mers­bach. In Höhe der Zufahrt zum Was­ser­schloss Bading­ha­gen kam er von der Spur ab, geriet auf den Sei­ten­strei­fen und ver­lor end­gül­tig die Kon­trol­le über sein Auto. Der BMW blieb mit­ten auf der Stra­ße lie­gen. Wei­te­re Ver­kehrs­teil­neh­mer wur­den nicht in den Unfall ver­wi­ckelt. Das Auto wur­de bei dem Über­schlag rund­her­um völ­lig zer­stört, alle Air­bags haben gezün­det. Die Poli­zei geht von einem Fahr­feh­ler als Aus­lö­ser für den Über­schlag aus. Zwei­fel an der Fahr­tüch­tig­keit des 18-jäh­ri­gen bestan­den nicht.

Die Feu­er­wehr wur­de dies­mal nicht benö­tigt, da der Auto­fah­rer sich selbst aus dem Unfall­wrack befrei­en konn­te, und auch kei­ne Betriebs­mit­tel aus­ge­lau­fen waren. Bemer­kens­wert bei die­ser Ein­satz­la­ge: Obwohl die Stra­ße deut­lich sicht­bar voll gesperrt war und ein Poli­zist an der Absper­rung in Rich­tung Mei­nerz­ha­gen stand, ver­such­te ein Auto­fah­rer, sich am Poli­zis­ten vor­bei­zu­schlän­geln. Dafür gab es natür­lich einen Rüf­fel, der Mann muss­te selbst­ver­ständ­lich umkeh­ren. Gegen 8 Uhr mel­de­te die Poli­zei, dass die Sper­rung auf­ge­ho­ben sei.

Immer wie­der wol­len Auto­fah­rer Absper­run­gen ein­fach igno­rie­ren. FOTO: Mar­kus Klüm­per

Die Mei­nerz­ha­ge­ner Feu­er­wehr indes wur­de bei­na­he zeit­gleich bei einem Unfall auf der A45 benö­tigt. Hier ereig­ne­te sich zwi­schen den Anschluss­stel­len Mei­nerz­ha­gen und Lüden­scheid-Süd ein Unfall mit zwei betei­lig­ten PKW und ins­ge­samt sechs Fahr­zeug­insas­sen. Einer war in sei­nem Auto ein­ge­schlos­sen und muss­te befreit wer­den, zwei Per­so­nen kamen mit Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus. Wie die Pres­se­stel­le der Poli­zei Dort­mund erklär­te, konn­te der Ein­satz aber schnell abge­schlos­sen wer­den, auch sein kei­ne Voll­sper­rung der Auto­bahn nötig gewe­sen.

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