3. März 2024
Die entlaufenen Kamele gehören zum Zirkus, der derzeit auf dem Schützenplatz gastiert. Foto: Polizei MK
Lüdenscheid

Polizei bringt seltene Gäste nach “Ausflug” heim — zum Zirkus!

Update: Mitt­ler­wei­le hat die Poli­zei eine Pres­se­mel­dung zu dem haa­ri­gen Ein­satz her­aus­ge­ge­ben. Die Kame­le waren um 4 Uhr in der Früh von einem Auto­fah­rer auf der Bres­lau­er Stra­ße gese­hen wor­den, auf der sie offen­sicht­lich in Rich­tung Innen­stadt trab­ten. Mit wel­chen Metho­den die Poli­zei­be­am­ten die ori­en­ta­li­schen Tie­re zur Umkehr beweg­ten, ist nicht über­lie­fert, aber wirk­sam waren sie offen­sicht­lich. Nach einer hal­ben Stun­de waren die Kame­le wie­der hin­ter Schloss und Rie­gel. Nach ers­ten Erkennt­nis­sen hat­te das Gat­ter eine Schrau­be locker, und die Tie­re nutz­ten die Gunst der Stun­den. Für die Poli­zei war das nach eige­nem Bekun­den ein sehr unge­wöhn­li­cher Ein­satz, obgleich das Ein­fan­gen teils exo­ti­scher Tie­re durch­aus mal vor­kommt.

LÜDENSCHEID (mk) Da soll noch mal einer sagen, die Lüden­schei­der Innen­stadt wäre nachts nicht einen Besuch wert. Das sahen jeden­falls drei Aus­bre­cher anders, und mach­ten in der Nacht zu Mon­tag, 12. Febru­ar, eine Tour durch die Berg­stadt. Dass sie dabei noch etwas zu trin­ken bekom­men haben, dürf­te unwahr­schein­lich sein. Das war aber kein Pro­blem, denn hier waren Kame­le aus einem Zir­kus unter­wegs, der auf dem Schüt­zen­platz Loh gas­tiert. Die Wüs­ten­schif­fe sind ja bekannt­lich ziem­lich genüg­sam und kom­men auch ohne stän­di­ges “Nach­tan­ken” gut klar.

Obgleich Kame­le aus­ge­spro­chen fried­fer­ti­ge Tie­re sind, von denen trotz der impo­san­ten Grö­ße wenig Gefah­ren aus­ge­hen, war die Poli­zei nicht so begeis­tert von dem nächt­li­chen Aus­flug und brach­te sie zurück zum Zir­kus. Dort hat­ten sie sich eine Schwach­stel­le am zunut­ze gemacht und sind kur­zer­hand aus­ge­büxt. Nach der­zei­ti­gem Stand ist nichts schief­ge­gan­gen. Die Pres­se­stel­le der Poli­zei hat den Vor­fall bestä­tigt, und ver­sprach zeit­nah Details zu einer der kru­des­ten Tier­ret­tung, die es Lüden­scheid gab.

Wir berich­ten wei­ter!

Foto: Kreis­po­li­zei­be­hör­de Iser­lohn

Cookie Consent mit Real Cookie Banner