15. April 2024
KierspeWirtschaft

Rönsahler Feuerwehr versorgt sich komplett selbst mit Strom

KIERSPE (mk) Eine Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge mit ange­schlos­se­nem Spei­cher soll den kom­plet­ten Strom­be­darf des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses in Rön­sahl decken. Das erklär­te die Stadt Kierspe in einer Pres­se­mit­tei­lung. Die PV-Anla­ge, die im ver­gan­ge­nen Jahr im Zuge einer Dach­sa­nie­rung instal­liert wor­den war, hat eine Peak-Leis­tung von 9,84 Kilo­watt, der Spei­cher eine Kapa­zi­tät von 10 Kilo­watt­stun­den (kWh). Damit wer­de, so der städ­ti­sche Gebäu­de­ma­na­ger Simon Tram­bacz, “auch bei schwan­ken­den Wet­ter­be­din­gun­gen die Nut­zung des eige­nen Stroms sicher­ge­stellt sein”.

Gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Olaf Stel­se ist er über­zeugt, dass die neue PV-Anla­ge nicht nur die Ener­gie­kos­ten sen­ken, son­dern auch einen posi­ti­ven Bei­trag zum Kli­ma­schutz vor Ort leis­ten wer­de: “Es ist ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zu einer nach­hal­ti­gen Zukunft”. Nicht nur die Ein­spa­rung der Strom­kos­ten ent­las­tet die Stadt­kas­se, die Maß­nah­me ist oben­drein noch weit­ge­hend vom Land NRW bezahlt wer­den. Die För­der­quo­te im Rah­men des Pro­gramms progres.NRW betrug 90%. Die Instal­la­ti­on der Anla­ge erfolg­te durch orts­an­säs­si­ge Hand­werks­be­trie­be.

Foto: Stadt Kierspe