2. März 2024
FreizeitKierspeVolmetal

Familie Gelzhäuser lockt wieder viele Menschen auf ihren Weihnachtsmarkt

Weih­nachts­märk­te gibt es im Dezem­ber an vie­len Orten, zumeist in den Innen­städ­ten. Kierspe ist da gewis­ser­mas­sen eine Aus­nah­me: In Rön­sahl bie­tet die his­to­ri­sche Bren­ne­rei eine hüb­sche Kulis­se, in Kierspe selbst sam­meln sich die Stän­de und Buden um die Mar­ga­re­then-Kir­che her­um. Auch der drit­te Weih­nachts­markt fällt etwas aus dem Rah­men: Der, zu dem die Fami­lie Gelzhäu­ser seit nun­mehr 36 Jah­ren nach Bel­ken­scheid ein­lädt.
Begon­nen hat­te es sei­ner­zeit mit dem Ver­kauf von Weih­nachts­bäu­men, denn die Fami­lie ist in ers­ter Linie in der Forst­wirt­schaft tätig. Doch die länd­li­che Idyl­le des Hofes lock­te immer mehr Besu­cher an, und das Ange­bot wuchs ste­tig. Heu­te betrei­ben die Geschwis­ter Lisa und Timo Gelzhäu­ser den Markt qua­si in zwei­ter Gene­ra­ti­on, ihre Eltern sind aber immer noch im Hin­ter­grund aktiv. Jeden­falls hat sich der Weih­nachts­markt der Gelzhäu­sers in der Regi­on eta­bliert.
Das Kon­zept ist eigent­lich nicht kom­pli­ziert, wird aber mit viel Lie­be umge­setzt. Außer­dem hat die Fami­lie auf ihrem Hof Räu­me, in denen sie ihre Gäs­te bei Wohn­zim­mer-Atmo­sphä­re bedie­nen kann. Drau­ßen gibt es die Wild­schwein­brat­wurst vom Grill, in der war­men Stu­be hei­ße Geträn­ke, frisch geba­cke­ne Waf­feln oder lecke­re Schnitt­chen mit Leber­wurst oder Blut­wurst. Die kommt übri­gens vom benach­bar­ten Hof Link aus Fern­ha­gen.
Die Wet­ter-Kaprio­len des ver­gan­ge­nen Sams­ta­ges spiel­ten der Fami­lie dabei noch in die Kar­ten, jeden­falls fan­den es vie­le Weih­nachts­markt­be­su­cher ange­nehm, einen Platz im War­men und Tro­cke­nen zu haben. Lisa Gelzhäu­ser freut sich jeden­falls über die Reso­nanz: “Bis­her sind wir sehr zufrie­den”, erklärt die Juni­or-Che­fin nach dem ers­ten Wochen­en­de.
Wer nun noch Lust auf Weih­nachts­markt-Atmo­sphä­re ver­spürt, kann auch am kom­men­den Wochen­en­de, den 16. & 17. Dezem­ber, nach Bel­ken­scheid kom­men. Schließ­lich wird der Markt immer an zwei auf­ein­an­der­fol­gen­den Wochen­en­den ange­bo­ten. Nur in die­sem Jahr eine Woche vor­ge­zo­gen, weil der 4. Advent nicht nur auf Hei­lig­abend, son­dern auch noch auf einen Sonn­tag fällt. Geöff­net ist von 11 bis 18 Uhr.

Fotos: Mar­kus Klüm­per


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