3. März 2024
KierspeTop-Themen

Volles Haus bei Weihnachtskonzert der Gesamtschule

Das Weih­nachts­kon­zert ist mitt­ler­wei­le ein wich­ti­ger Eck­pfei­ler in der musi­ka­li­schen För­de­rung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler der GSKi. Es dient nicht nur der Unter­hal­tung des Publi­kums, son­dern auch den Kin­dern und Jugend­li­chen, ihr Kön­nen zu prä­sen­tie­ren. Schließ­lich gehört auch Mut dazu, nach nur einer kur­zen Zeit des Unter­rich­tes in der Blä­ser­klas­se, auf die Büh­ne zu gehen, und bekann­te Stü­cke zu spie­len. Den Takt­stock führ­ten unter ande­ren Sebas­ti­an Bät­zing und Dania Men­ges, denen der Stolz auf die Leis­tun­gen ihrer Schü­le­rin­nen und Schü­ler anzu­mer­ken war.
Das Reper­toire des dies­jäh­ri­gen Weih­nachts­kon­zer­tes war natür­lich von der Advents­zeit geprägt, aber eben nicht nur: Auch Film­mu­sik wie aus der “Back to the Future”-Trilogie stand im Pro­gramm­heft. Peter Hoberg, der das Weih­nachts­kon­zert auch mode­rier­te, ver­riet an die­ser Stel­le, ein gro­ßer Fan die­ser Film­rei­he zu sein. Lam­pen­fie­ber war ihm genau­so­we­nig wie sei­nen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen anzu­mer­ken, obwohl er selbst mit­spiel­te. Nicht nur am Kla­vier, son­dern in der Lehrer*innenband auch mit der Kla­ri­net­te. Genau genom­men han­del­te es sich um das “Leh­rer­or­ches­ter plus Ali”: Hoberg wür­dig­te damit einen Schü­ler, der immer bereit stün­de, wenn ein Schlag­zeu­ger gebraucht wür­de. Gespielt wur­de die “Böh­mi­sche Weih­nacht”, was wohl durch­aus anspruchs­voll ist. Immer­hin sei Böh­men die Wie­ge der Blas­mu­sik, so Hoberg.

Ziem­lich neu ist die Schü­ler­band. So neu, dass die Com­bo noch nicht ein­mal einen rich­ti­gen Namen hat. Aber sich ver­mut­lich an die­sem Abend einen gemacht hat. Vor zwei weih­nacht­li­chen Titeln wur­de es mit “Häss­lich” zunächst erst­mal sozi­al­kri­tisch. Gespielt wur­de in klas­si­scher Rock­be­set­zung. Bereits eta­bliert ist der Ober­stu­fen­chor, der mit gleich vier Stü­cken den Kon­zert­abend musi­ka­lisch star­te­te. Den krö­nen­den Abschluss bil­de­te das Schul­or­ches­ter der GSKi, dass auch beim Fina­le mit­wirk­te: Gemein­sam mit dem Ober­stu­fen­or­ches­ter und der Lehrer*innenband wur­de ein Stück aus dem bekann­ten Musi­cal “Star­light Express” per­for­med.
So fei­er­lich und auch fröh­lich das Weih­nachts­kon­zert war, es war von einem Schick­sals­schlag über­schat­tet. Am Abend vor dem ursprüng­li­chen Ter­min war ein Schü­ler der Ober­stu­fe plötz­lich und uner­war­tet gestor­ben. An der Schu­le war man geschockt von die­ser Tra­gö­die und beschloss, das Kon­zert um eini­ge Tage zu ver­schie­ben. In sei­ne Anspra­che fass­te Schul­lei­ter Johan­nes Heint­ges die Emo­tio­nen auch in Wor­te, es wur­de des ver­stor­be­nen Mit­schü­lers gedacht. So wur­de auch ein Kon­du­lenz­buch aus­ge­legt und ein Foto des jun­gen Man­nes auf­ge­stellt. Es waren wohl alle Betei­lig­te froh, dass das Kon­zert am Ende wie­der rund­her­um gelun­gen war.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner