15. April 2024
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Auto überschlägt sich auf L528, Insassin verschwindet nach Hause

Update 14. März, 15.00 Uhr: Bei den Insas­sen han­del­te es sich nach aktu­el­lem Ermitt­lungs­stand um den 20 Jah­re alten Fah­rer, einen 16-jäh­ri­gen Bei­fah­rer sowie um die zunächst ver­miss­te Insas­sin im Alter von 18 Jah­ren. Sie hat nach Anga­ben der Poli­zei kein Nach­spiel zu befürch­ten: Da sie ledig­lich Bei­fah­re­rin war, durf­te sie sich von der Unfall­stel­le ent­fer­nen. Aus­ser­dem küm­mer­ten sich bereits Erst­hel­fer um die wei­te­ren Betrof­fen, so dass hier auch kei­ne unter­las­se­ne Hil­fe­leis­tung im Raum steht. War­um das Auto, ein Nis­san Qas­h­qai, von der Stra­ße abkam, ist noch Gegen­stand der Ermitt­lun­gen. Die drei Unfall­be­tei­lig­ten stam­men alle aus Kierspe.

KIERSPE (mk) Zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall auf der Land­stra­ße 528 wur­de die Kier­sper Feu­er­wehr am Mitt­woch, 13. März, gegen 13.30 Uhr alar­miert. In Höhe “Hand­wei­ser” sol­len nach einem Über­schlag zwei Per­so­nen im Fahr­zeug­wrack ein­ge­klemmt sein. Tat­säch­lich war ein Auto aus Hal­ver kom­mend von der Fahr­bahn abge­kom­men, hat­te sich über­schla­gen und war auf einer gero­de­ten Wald­flä­che auf der Sei­te lie­gen geblie­ben.

Als die Ein­satz­kräf­te des Lösch­zugs Voll­me / Neu­en­haus sowie die Ein­satz­grup­pe 1 des Innen­stadt­lösch­zugs an der Unfall­stel­le ein­tra­fen, war die Situa­ti­on nicht ganz so dra­ma­tisch. Alle Insas­sen waren selb­stän­dig aus dem zer­stör­ten Auto her­aus­ge­kom­men. Die zwei männ­li­chen Insas­sen wur­den von einem orts­an­säs­si­gen Not­arzt unter­sucht und anschlie­ßend mit Ret­tungs­wa­gen nach Lüden­scheid ins Kran­ken­haus gebracht. Sie waren bei dem Über­schlag ledig­lich leicht ver­letzt wor­den.

Zahl­rei­che Ein­satz­fahr­zeu­ge an der Unfall­stel­le. Fotos: Feu­er­wehr Kierspe

Aller­dings stell­te sich vor Ort her­aus, dass es noch eine Bei­fah­re­rin im Wagen gab — und die war an der Ein­satz­stel­le nicht auf­find­bar. In sol­chen Situa­tio­nen schril­len sowohl bei der Poli­zei, als auch bei den Ret­tungs­kräf­ten die Alarm­glo­cken. Beson­ders bei einem der­art hef­ti­gen Unfall muss damit gerech­net wer­den, dass Betei­lig­te des­ori­en­tiert sind und drin­gend medi­zi­ni­sche Hil­fe benö­ti­gen. Außer­dem stellt sich die Poli­zei die Fra­ge, war­um sie vom Unfall­ort ver­schwin­den. Aus die­sem Grun­de wer­den in sol­chen Lagen auch schon mal Hub­schrau­ber für die Suche aus der Luft ein­ge­setzt.

Die Suche rund um die Ein­satz­stel­le blieb zunächst erfolg­los, aller­dings konn­te die Mit­fah­re­rin spä­ter wohl­be­hal­ten zuhau­se ange­trof­fen wer­den. Über die Hin­ter­grün­de ist der­zeit nichts bekannt, die Poli­zei kann zur Stun­de kei­nen Anga­ben über den Vor­fall machen. Die Feu­er­wehr­leu­te sicher­ten noch die Ein­satz­stel­le ab und stell­ten den Brand­schutz sicher. Die L528 blieb für über eine Stun­de voll gesperrt, das ver­un­fall­te Auto war natür­lich nicht mehr fahr­be­reit. Unklar ist, was den Unfall aus­ge­löst hat. Wei­te­re Betei­lig­te hat es nach der­zei­ti­gem Stand nicht gege­ben.

Wir berich­ten wei­ter.

Die L528 blieb über eine Stun­de lang voll gesperrt. Fotos: Feu­er­wehr Kierspe