22. Februar 2024
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Seniorin übersah Pedelec-Fahrer ohne Licht

MEINERZHAGEN (mk) Zu einer Kol­li­si­on zwi­schen einem PKW und einem Pedelec kam es am Don­ners­tag­abend, 01. Febru­ar, auf der Bir­kes­höh. Von hier woll­te eine 83-jäh­ri­ge Mei­nerz­ha­ge­n­e­r­in nach links in die Müh­len­berg­stra­ße abbie­gen und über­sah nach eige­nen Anga­ben den berg­ab ent­ge­gen­kom­men­den Pedelec-Fah­rer. Die­ser prall­te dem Golf Plus und die Front, der eben­falls aus Mei­nerz­ha­gen stam­men­de Biker stürz­te dabei.

Die Schuld­fra­ge dürf­te von einem wesent­li­chen Detail beein­flusst wer­den, auf das die Poli­zei hin­wies: “Der Rad­fah­rer war ohne Licht unter­wegs”, erklär­te Lorenz Schlot­mann. Tat­säch­lich ver­füg­te das immer­hin meh­re­re tau­send Euro teue­re Pedelec, ein Fahr­rad mit elek­tri­schem Hilfs­mo­tor, über kei­ne vor­schrifts­mä­ßi­ge Beleuch­tung. Dafür zeig­te der Poli­zei­pres­se­spre­cher über­haupt kein Ver­ständ­nis: “Wer so ein teu­res Rad besitzt, soll­te auch noch Geld für ordent­li­ches Licht übrig haben.” Schon für nur 20 Euro gäbe es bereits rich­tig gute Strah­ler.

Der 25-jäh­ri­ge Biker wur­de bei dem Sturz nicht dra­ma­tisch ver­letzt, muss­te aber sta­tio­när im Kran­ken­haus auf­ge­nom­men wer­den. Die Senio­rin kam mit dem Schre­cken davon. An ihrem Auto ent­stand erheb­li­cher Sach­scha­den, es blieb jedoch fahr­be­reit. Auch an dem Pedelec dürf­te bei dem Sturz eini­ges zu Bruch gegan­gen sein. An der Kreu­zung lös­te der Ret­tungs­ein­satz leich­te Ver­kehrs­pro­ble­me aus, eine Sper­rung war aber nicht nötig.

Auch das Pedelec wird den Sturz nicht unbe­scha­det über­stan­den haben. Fotos: Mar­kus Klüm­per
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