30. Mai 2024
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Stoppelfeld-Spektakel diesmal deutlich trockener

MEINERZHAGEN (mk) Das früh­lings­haf­te Wet­ter dürf­te für alle Betei­lig­ten des Stop­pel­feld­ren­nens in Ebberg am ers­ten April-Wochen­en­de eine wohl­tu­en­de Abwechs­lung gewe­sen sein, nach­dem es beim letz­ten Mal qua­si in einer nass­kal­ten Schlamm­schlacht ende­te. Doch aus­ge­rech­net jetzt, wo der Aus­rich­ter Acker­sprin­ter Motor­sport e.V. das Spek­ta­kel auf zwei Tage erwei­ter­te, kamen weni­ger Teil­neh­mer. Eini­ge muss­ten kurz­fris­tig absa­gen. Doch die Lau­ne lie­ßen sich weder der Ver­an­stal­ter noch die Gäs­te ver­mie­sen, im Gegen­teil: Auch mach­ten die etwas schrä­ge Ren­nen Fah­rern wie Zuschau­ern eine Men­ge Spaß. Dass der Par­cours dies­mal nicht kom­plett auf­ge­weicht war, ließ kei­ner­lei Lan­ge­wei­le auf­kom­men. Im Gegen­teil: Auch dies­mal muss­te die Stre­cke ein wenig “umstruk­tu­riert” wer­den, nach­dem sich eine Gefah­ren­stel­le ent­wi­ckel­te. Ein Auto ist sogar auf dem Dach gelan­det. Ange­sichts der mar­tia­li­schen Umbau­ten, die für eine Men­ge Schutz im Fahr­zeug sor­gen, war das aber offen­bar kein Pro­blem, jeden­falls hat der Ver­an­stal­ter kei­ne Sil­be über etwa­ige Ver­letz­te ver­lau­ten las­sen.

Zeit­wei­se waren auch meh­re­re Fahr­zeu­ge auf dem Acker unter­wegs! Fotos: Mar­kus Klüm­per

Hin­sicht­lich der ange­tre­te­nen Fahr­zeu­ge zeig­te sich das typi­sche Bild, wie man es hier gewohnt ist: Eigen­krea­tio­nen, bei denen selbst Auto­kun­di­ge genau hin­se­hen müs­sen, was für ein PKW-Modell als Basis dien­te. Neben einer Men­ge wil­den Renn­sport gab es noch pas­sen­de, rus­ti­ka­le Bewir­tung: Kalt­ge­trän­ke, Kaf­fee und für den klei­nen oder grö­ße­ren Hun­ger eini­ge Imbiss­ge­rich­te. Die konn­te man dies­mal auch außer­halb der Über­da­chung genie­ßen, ohne einen Regen­schau­er abzu­be­kom­men. Ganz offen­sicht­lich hat­ten alle Betei­lig­ten sehr viel Spaß an der Sache. Wer woll­te, konn­te auch mal auf dem Bei­fah­rer­sitz Platz neh­men und mit­fah­ren. Eine Run­de als Co-Pilot ver­mit­tel­te eine völ­lig neue Sicht auf die­sen Motor­sport.