3. März 2024
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TSV Kierspe lockt Volleyball-Mannschaften zu großem Turnier in die Sporthalle Felderhof

KIERSPE (mk) Die Neu­auf­la­ge war ein vol­ler Erfolg: Zum Debüt im ver­gan­ge­nen Jahr waren zwölf Vol­ley­ball-Mann­schaf­ten der Ein­la­dung des TSV Kierspe gefolgt, dies­mal waren es 16. Das Tur­nier in der Sport­hal­le Fel­d­er­hof am ver­gan­ge­nen Sams­tag, 21. Okto­ber, war so erfolg­reich, dass für das kom­men­de Jahr sogar eine Erwei­te­rung auf zwei Tage ange­dacht ist.

Maß­geb­li­cher Orga­ni­sa­tor war Jan Klin­ger, der im TSV Kierspe gemein­sam mit Dani­el Tere­hov die Vol­ley­ball-Abtei­lung managt. Dass die eige­ne Mann­schaft bei dem Tur­nier nicht auf den vor­de­ren Plät­zen lan­de­te, fällt nicht wei­ter ins Gewicht, denn in der Hob­by-Mixed-Klas­se zählt beson­ders der sport­li­che Umgang mit­ein­an­der. Und natür­lich der Spaß am Spiel.

Das heißt jedoch nicht, dass die ange­tre­te­nen Mann­schaf­ten, die übri­gens min­des­tens zwei mit­spie­len­de Damen im Kader haben müs­sen, kei­nen Ehr­geiz an den Tag legen. Und geju­belt wird bei den Sie­gern natür­lich auch. Den­noch steht das Ver­gnü­gen im Vor­der­grund. Fouls auf dem Spiel­feld? Beim Vol­ley­ball schon prak­tisch unmög­lich, aber auch mensch­lich undenk­bar.

Eine wesent­li­che Start­be­din­gung in die­ser Klas­se ist, dass kei­ne Liga­spie­ler antre­ten. Zwar gehö­ren eini­ge der Teams, wie auch die Gast­ge­ber selbst, zu Sport­ver­ei­nen, doch es gibt auch rein pri­va­te Grup­pie­run­gen wie die „Zer­le­gua­ne“. Auch der Hal­ve­ra­ner CVJM ent­sand­te ein Team. Dort sind sport­li­che Akti­vi­tä­ten seit eh und je Teil der Frei­zeit­an­ge­bo­te, aber ein Sport­ver­ein ist die christ­li­che Ver­ei­ni­gung nun wirk­lich nicht. 

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Die Sie­ger­mann­schaf­ten des Tur­nie­res, mit Orga­ni­sa­tor Jan Klin­ger (Fotos: Mar­kus Klüm­per)

Zu gewin­nen gab es für die Mann­schaf­ten zunächst einen inof­fi­zi­el­len Titel: „Die dür­fen sich Kier­sper Vol­ley­ball-Cham­pi­on­ship-Gewin­ner nen­nen, erklärt Orga­ni­sa­tor Klin­ger, „aber einen ech­ten Titel gibt es eigent­lich nicht.“ Poka­le gab es natür­lich auch für die drei Sie­ger-Mann­schaf­ten. Dazu Urkun­den und Bier­fäss­chen. Mit lee­ren Hän­den brauch­te nie­mand heim­zu­fah­ren, denn Prei­se gab es für alle. Von Haupt­spon­sor Sport Engst­feld wur­de die Gewin­ne für´s Trepp­chen mit Gut­schei­nen im Wert von 50, 100 sowie 200 Euro ange­rei­chert. 

Die Mann­schaf­ten kamen über­wie­gend aus Nord­rhein-West­fa­len, die längs­te Anfahrt ging aller­dings über 200 Kilo­me­ter. Alles im Rah­men des­sen, was die TSV-Vol­ley­bal­ler selbst auch auf sich neh­men: „Wir neh­men selbst jedes Jahr an vier oder fünf sol­cher Tur­nie­re teil“, so Klin­ger. Dabei ent­stün­den auch gute Kon­tak­te zu ande­ren Vol­ley­bal­lern, die man direkt ein­la­den kön­ne.

Die Fina­lis­ten “Klein, aber oho” und “Tur­bi­ne Maja” lie­fer­ten sich einen sehr fai­ren, den­noch erbit­ter­ten Titel­kampf.

Jan Klin­ger war mit dem Ver­lauf sehr zufrie­den. Ein Höhe­punkt für ihn: „Die gan­zen Mann­schaf­ten in der Hal­le zu sehen, war schon beein­dru­ckend“. Immer­hin waren zusätz­lich zu den 160 Spie­le­rin­nen und Spie­lern auch zahl­rei­che Besu­cher, die den auf zwei Fel­dern aus­ge­tra­ge­nen Wett­kampf ver­folgt haben. 

Ins­be­son­de­re das Fina­le, das um 18.15 Uhr fast pünkt­lich star­te­te. Mehr als eine hal­be Stun­de dau­er­te der erbit­ter­te Kampf der Fina­lis­ten. Die Titel­ver­tei­di­ger “Tur­bi­ne Maja” aus Düs­sel­dorf haben sich einen sport­li­chen Schlag­ab­tausch gelie­fert, unter­la­gen den­noch in zwei Sät­zen. Ent­täu­schung lie­ßen sie sich aber nicht anmer­ken, zumal die mitt­le­re Stu­fe auf dem Sie­ger­trepp­chen zwar immer noch ein etwas undank­ba­rer, aber abso­lut respek­ta­bler Platz ist. Gewon­nen hat­te schluss­end­lich “Klein, aber oho” aus Enne­pe­tal mit 2:0. Die bereits erwähn­ten “Zer­le­gua­ne” konn­ten immer­hin etli­che ihrer Geg­ner “zer­le­gen”, und hol­ten damit den bron­ze­far­be­nen Pokal!

Beim Auf­räu­men nach der Sie­ger­eh­rung fan­den sich vie­le fleis­si­ge Hän­de, tags­über auch schon bei der Bewir­tung mit Kuchen und Geträn­ken. Dies wur­de vom TSV selbst ange­bo­ten, unter­stützt wur­den sie beim Cate­ring aber von der Kier­sper Piz­ze­ria La Rusti­ca.

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