29. Mai 2024
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680-PS-Mercedes rammt Wohnmobil an Baustellenampel

LÜDENSCHEID (mk) Sehr hoher Sach­scha­den ist bei einem unge­wöhn­li­chen Unfall auf der L694 in Höhe Stil­le­beul ent­stan­den: Im Bereich einer Bau­stel­len­am­pel sind am Diens­tag, 23. April, um 16.35 Uhr ein SUV und ein Wohn­mo­bil mit­ein­an­der kol­li­diert. Der Ver­kehr ist an die­ser Stel­le auf­grund einer Bau­stel­le ein­spu­rig, und nach ers­ten Erkennt­nis­sen der Poli­zei hat­te der Fah­rer des Wohn­mo­bils wohl “grün”. Als er aus der Bau­stel­le her­aus in Rich­tung Lüden­scheid wei­ter­fah­ren woll­te, kam ihm der in Wies­ba­den zuge­las­se­ne Mer­ce­des ent­ge­gen, der in Rich­tung Her­scheid unter­wegs war. Bei der nicht mehr ver­meid­ba­ren Kol­li­si­on wur­de der Mer­ce­des-Fah­rer leicht ver­letzt, er kam mit einem Ret­tungs­wa­gen vor­sorg­lich ins Kran­ken­haus. Sei­ne Bei­fah­re­rin sowie der Fah­rer des Cam­pers auf Ford-Tran­sit-Basis blie­ben unver­letzt.

Hier ent­stand sehr hoher Sach­scha­den.
Ein Ret­tungs­wa­gen brach­te den SUV-Fah­rer ins Kran­ken­haus

Der Sach­scha­den ist aller­dings enorm. Auf­grund des Fahr­zeug­al­ters geht die Poli­zei beim Wohn­mo­bil von einem Total­scha­den aus. Kaum schätz­bar sind die Fol­gen für den Mer­ce­des: Hier­bei han­delt es sich um das Modell “GLC 63s Per­for­mance”, einem Auto mit 680 PS und ent­spre­chen­dem Wert, dass noch gar­nicht lan­ge auf dem Markt ist. Die Poli­zei geht daher von einem Sach­scha­den in Höhe von “min­des­tens 50.000 Euro aus”, eher mehr. Bei­de Fahr­zeu­ge waren nach der Kol­li­si­on nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den.
Auf­grund aus­ge­lau­fe­ner Betriebs­stof­fe war auch die Haupt­amt­li­che Wache der Lüden­schei­der Feu­er­wehr aus­ge­rückt. Die Unfall­stel­le lag unmit­tel­bar an der Ver­se­tal­sper­re und mit­ten in einem Natur­schutz­ge­biet. Daher sind Betriebs­flüs­sig­kei­ten hier beson­ders pre­kär und müs­sen sorg­fäl­tig unschäd­lich gemacht wer­den. Die Land­stra­ße blieb bis zur Ber­gung der Unfall­fahr­zeu­ge voll gesperrt, was für man­che Auto­fah­rer grö­ße­re Umwe­ge nötig mach­te. Mitt­ler­wei­le fließt der Ver­kehr dort aber wie­der.

Die Feu­er­wehr muss­te gro­ße Men­gen aus­ge­lau­fe­ner Betriebs­stof­fe abstreu­en.

Fotos: Mar­kus Klüm­per