3. März 2024
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Seniorin im Auto von LKW 75 Meter weit geschoben — Führerschein weg!

Die­ser Unfall, der sich am Don­ners­tag­vor­mit­tag, 19. Okto­ber, mit­ten in Kierspe ereig­ne­te, ist in mehr­fa­cher Hin­sicht bemer­kens­wert.

Der Her­gang selbst steht für die Poli­zei fest: Gegen 11 Uhr befuhr eine 75 Jah­re alte Auto­fah­re­rin die Fried­rich-Ebert-Stra­ße in Rich­tung Mei­nerz­ha­gen. An der Kreu­zung am Wil­den­kuh­len muss­te sie an der roten Ampel anhal­ten, und hat­te sich ein­ge­ord­net, um wei­ter gera­de­aus zu fah­ren. Auf der Links­ab­bie­ger-Spur hielt ein Sat­tel­zug, des­sen Fah­rer auf die Köl­ner Stra­ße abbie­gen woll­te.

Als die Ampel auf grün umschal­te­te, scher­te die Senio­rin plötz­lich eben­falls nach links aus, und wur­de in ihrem Auto von dem LKW erfasst. “Des­sen Fah­rer bemerk­te dies aber zunächst nicht, und schleif­te die Mer­ce­des Limou­si­ne rund 75 Meter weit mit”, schil­dert Poli­zei­spre­cher Chris­toph Hüls den Ablauf.

Das, was zunächst nach schlim­men Fol­gen klingt, ende­te aller­dings ver­gleichs­wei­se glimpf­lich: Obgleich der Sat­tel­schlep­per schluss­end­lich die Fah­rer­sei­te des Mer­ce­des ramm­te, und die­se kom­plett ein­ge­drückt war, wur­de die Frau weder ein­ge­klemmt, noch ver­letzt. Die Türen des Autos lie­ßen sich noch öff­nen. Vor­sichts­hal­ber wur­de zwar ein Ret­tungs­wa­gen zur Unfall­stel­le alar­miert, doch eine wei­te­re medi­zi­ni­sche Betreu­ung der bes­ten­falls schock­ver­letz­ten Senio­rin erwies sich als unnö­tig.

Am Ende blieb das Auto nach Ein­schät­zung der Poli­zei sogar fahr­be­reit. Von des­sen Besit­ze­rin hat­ten die Beam­tin­nen aber einen völ­lig ande­ren Ein­druck: “Es bestehen gro­ße Zwei­fel an der Fahr­taug­lich­keit der Frau. Dar­über wird jetzt die Füh­rer­schein­stel­le infor­miert”, erläu­tert Chris­toph Hüls, wie es nun wei­ter­geht. Der Füh­rer­schein der Dame wur­de an Ort und Stel­le sicher­ge­stellt.

Der Fah­rer des in Ost-Euro­pa zuge­las­se­nen LKW blieb unver­letzt, zu einem etwa­igen Scha­den an dem Sat­tel­schlep­per lie­gen kei­ne Infor­ma­tio­nen. Die­se sei­en nach Anga­ben der Poli­zei ver­nach­läs­sig­bar. Unklar ist der­zeit noch, ob der beschä­dig­te Drü­cker einer Bedarfs­am­pel auch auf das Kon­to des Unfalls geht. Zwar lagen hier abge­ris­se­ne Fahr­zeug­tei­le, den­noch konn­te die Poli­zei das noch nicht genau zuord­nen.

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