2. März 2024
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B237 wieder frei, LKW-Fahrer verhindert Katastrophe

Update 12.30 Uhr: Wie die Poli­zei mitt­ler­wei­le auf Nach­fra­ge erklär­te, wur­de die Sper­rung inzwi­schen wie­der auf­ge­ho­ben. Die B237 ist kom­plett frei!

KIERSPE (mk) Die aktu­el­le Sturm­la­ge hat bis­lang vor allem für Pro­ble­me im mor­gend­li­chen Berufs­ver­kehr des Mitt­wochs, 24. Janu­ar, gesorgt. Dies­mal war vor allem das süd­li­che Kreis­ge­biet betrof­fen. Zahl­rei­che Ein­sät­ze, über­wie­gend muss­ten sich die Feu­er­weh­ren um Bäu­me küm­mern, die auf die Stra­ße gekippt waren. Dar­über hin­aus kam es zu ver­ein­zel­ten Sach­schä­den, die Poli­zei ver­schafft sich der­zeit einen genau­en Über­blick dar­über.

Beson­ders hart trifft es die Men­schen, die der­zeit von Kierspe nach Rön­sahl wol­len, oder in der umge­kehr­ten Rich­tung unter­wegs sind: Die Bun­des­stra­ße 237 bleibt auch wei­ter­hin voll gesperrt. Die Feu­er­wehr hat­te hier am Mor­gen Äste aus Bäu­men ent­fer­nen müs­sen, die abzu­stür­zen droh­ten. Dazu war auch die Mei­nerz­ha­ge­ner Dreh­lei­ter ange­rückt. Doch damit war die Gefahr nicht besei­tigt, auf dem Teil­stück zwi­schen den Ein­mün­dun­gen zur Wald­heim­stra­ße und der Wil­bring­hau­se­ner Stra­ße erwie­sen sich so eini­ge Bäu­me als morsch.

Die­ser Baum fiel nur weni­ge Minu­ten, nach­dem ein Auto­fah­rer von der Stel­le weg­ge­fah­ren war. Fotos: Mar­kus Klüm­per

Für einen Auto­fah­rer, der in Fahrt­rich­tung Rön­sahl im Stau stand, wur­de die Lage rich­tig brenz­lig, was ihm selbst nicht auf­fal­len konn­te. Einem aus Arns­berg stam­men­den LKW-Fah­rer hin­ter ihm jedoch schon: Die­ser ist selbst Feu­er­wehr­mann und hat­te einen ver­däch­ti­gen Baum erspäht. Sofort infor­mier­te er die Kier­sper Wehr­leu­te, die in Fuß­nä­he im Ein­satz waren. Der hei­mi­sche Kame­rad stuf­te den Baum auch als “Wackel­kan­di­dat” ein, und for­der­te den Auto­fah­rer auf, aus der Gefah­ren­stel­le weg­zu­fah­ren. Ret­tung in bei­na­he letz­ter Sekun­de: Nach weni­ger als zwei Minu­ten kipp­te der schwe­re Baum in vol­ler Län­ge auf die Stra­ße. Für den Auto­fah­rer wäre die Sache um Haa­res­brei­te übel aus­ge­gan­gen: Der Baum hät­te mit Sicher­heit für einen erheb­li­chen Sach­scha­den gesorgt, und die Insas­sen mög­li­cher­wei­se schwer ver­letzt. Dank des geis­tes­ge­gen­wär­ti­gen Han­delns der bei­den Feu­er­wehr­leu­te beschränk­te sich der Scha­den auf ein ver­bo­ge­nes Stück Leit­plan­ke. Der Baum, der die gesam­te Stra­ßen blo­ckier­te, wur­de in weni­gen Minu­ten mit der Ket­ten­sä­ge zer­legt.

Den­noch bleibt die Köl­ner Stra­ße vor­läu­fig dicht. Für wie lan­ge noch, konn­te Poli­zei­spre­cher Chris­toph Hüls nicht abschät­zen. Die Feu­er­wehr ist jeden­falls abge­rückt, nun muss sich der städ­ti­sche Bau­be­triebs­hof um die Sache küm­mern. Der Ver­kehr staut sich inzwi­schen auf staat­li­che Län­gen, Fahr­zeu­ge, die wen­dig genug sind, keh­ren wie­der um.

Wir berich­ten wei­ter!

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