3. März 2024
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Autofahrer nimmt LKW die Vorfahrt und wird schwerverletzt

MEINERZHAGEN (mk) Wie es am Don­ners­tag­nach­mit­tag, 4. Janu­ar, auf der L539 zwi­schen Mei­nerz­ha­gen und Vel­bert zu dem hef­ti­gen Unfall gekom­men war, konn­te die Poli­zei schnell klä­ren. Ein Auto­fah­rer woll­te aus der Stra­ße am “Am Bahn­hof” nach links auf die Land­stra­ße abbie­gen. Dabei hat er die Vor­fahrt miss­ach­tet, aus­ge­rech­net die eines gro­ßen Sat­tel­zu­ges. Des­sen Fah­rer konn­te die Kol­li­si­on nicht mehr ver­hin­dern. Und die hat­te es in sich: Der Opel Insi­gnia des Unfall­ver­ur­sa­chers wur­de an der Front so hart getrof­fen, dass der 35-jäh­ri­ge Han­no­ve­ra­ner wohl nur knapp einer Kata­stro­phe ent­ron­nen ist. Er erlitt zwar schwe­re Ver­let­zun­gen, die aber nach aktu­el­lem Stand wohl nicht lebens­be­droh­lich sind. Der LKW-Fah­rer, ein 31 Jah­re alter Hage­ner, wur­de ledig­lich leicht­ver­letzt.

Die in Dort­mund zuge­las­se­ne Zug­ma­schi­ne wur­de so schwer beschä­digt, dass sie nicht mehr fahr­be­reit war. Ein Ersatz­fahr­zeug mach­te sich auf den Weg, um den Auf­lie­ger abzu­ho­len. Die Poli­zei muss aller­dings hin­sicht­lich eini­ger Details ermit­teln: So trug der zer­stör­te Opel rote Kenn­zei­chen, die übli­cher­wei­se Auto­händ­ler für Über­füh­rungs- oder Pro­be­fahr­ten nut­zen. Das hat auf den Unfall­her­gang natür­lich kei­nen Ein­fluss, schwe­rer wiegt jedoch die Zeu­gen­aus­sa­ge, wonach der Fah­rer unge­bremst in die Kreu­zung ein­ge­fah­ren sein soll.

Neben Ret­tungs­wa­gen aus Mei­nerz­ha­gen und Atten­dorn sowie einem Not­arzt aus dem Kreis Olpe war auch die Feu­er­wehr im Ein­satz. 22 Wehr­leu­te vom Lösch­zug Val­bert sicher­ten die Unfall­stel­le ab, und hat­ten mit gro­ßen Men­gen aus­ge­lau­fe­ner Betriebs­mit­tel zu kämp­fen. Durch den star­ken Regen wur­den auch die Bin­de­mit­tel weg­ge­spült. Beson­de­res Augen­merk hat­te man ins­be­son­de­re auf Kanal­ein­läu­fe, die geschützt wer­den muss­ten.

Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me blieb die Land­stra­ße zunächst gesperrt. Auto­fah­rer, die in Rich­tung Val­bert unter­wegs waren, konn­ten zumin­dest noch nach Links in Rich­tung Blom­berg oder Oster­feld abbie­gen. Poli­zei und Feu­er­wehr bemüh­ten sich aber, die Stra­ße zumin­dest ein­sei­tig wie­der befahr­bar zu machen, damit sich der ent­stan­de­ne Stau auf­lö­sen konn­te. Kurz vor 15 Uhr konn­te Sper­rung nach Anga­ben der Poli­zei-Leit­stel­le wie­der auf­ge­ho­ben wer­den. Schwer ein­schätz­bar ist der Sach­scha­den: Die­ser wird sei­tens der Poli­zei auf min­des­tens 25.000 Euro geschätzt.

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