24. Juni 2024
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Autofahrer nimmt LKW die Vorfahrt und wird schwerverletzt

MEINERZHAGEN (mk) Wie es am Donnerstagnachmittag, 4. Januar, auf der L539 zwischen Meinerzhagen und Velbert zu dem heftigen Unfall gekommen war, konnte die Polizei schnell klären. Ein Autofahrer wollte aus der Straße am “Am Bahnhof” nach links auf die Landstraße abbiegen. Dabei hat er die Vorfahrt missachtet, ausgerechnet die eines großen Sattelzuges. Dessen Fahrer konnte die Kollision nicht mehr verhindern. Und die hatte es in sich: Der Opel Insignia des Unfallverursachers wurde an der Front so hart getroffen, dass der 35-jährige Hannoveraner wohl nur knapp einer Katastrophe entronnen ist. Er erlitt zwar schwere Verletzungen, die aber nach aktuellem Stand wohl nicht lebensbedrohlich sind. Der LKW-Fahrer, ein 31 Jahre alter Hagener, wurde lediglich leichtverletzt.

Die in Dortmund zugelassene Zugmaschine wurde so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit war. Ein Ersatzfahrzeug machte sich auf den Weg, um den Auflieger abzuholen. Die Polizei muss allerdings hinsichtlich einiger Details ermitteln: So trug der zerstörte Opel rote Kennzeichen, die üblicherweise Autohändler für Überführungs- oder Probefahrten nutzen. Das hat auf den Unfallhergang natürlich keinen Einfluss, schwerer wiegt jedoch die Zeugenaussage, wonach der Fahrer ungebremst in die Kreuzung eingefahren sein soll.

Neben Rettungswagen aus Meinerzhagen und Attendorn sowie einem Notarzt aus dem Kreis Olpe war auch die Feuerwehr im Einsatz. 22 Wehrleute vom Löschzug Valbert sicherten die Unfallstelle ab, und hatten mit großen Mengen ausgelaufener Betriebsmittel zu kämpfen. Durch den starken Regen wurden auch die Bindemittel weggespült. Besonderes Augenmerk hatte man insbesondere auf Kanaleinläufe, die geschützt werden mussten.

Während der Unfallaufnahme blieb die Landstraße zunächst gesperrt. Autofahrer, die in Richtung Valbert unterwegs waren, konnten zumindest noch nach Links in Richtung Blomberg oder Osterfeld abbiegen. Polizei und Feuerwehr bemühten sich aber, die Straße zumindest einseitig wieder befahrbar zu machen, damit sich der entstandene Stau auflösen konnte. Kurz vor 15 Uhr konnte Sperrung nach Angaben der Polizei-Leitstelle wieder aufgehoben werden. Schwer einschätzbar ist der Sachschaden: Dieser wird seitens der Polizei auf mindestens 25.000 Euro geschätzt.