15. April 2024
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Überholen endet fatal: Autofahrer überschlägt sich mehrfach auf Oedenthaler Straße

Update 19.00 Uhr: Wie die Poli­zei auf Nach­fra­ge mit­teil­te, bestehen begrün­de­te Zwei­fel an der Fahr­tüch­tig­keit des Unfall­fah­rers. Ein Atem­al­ko­hol­test bei dem 41 Jah­re alten Duis­bur­ger war posi­tiv aus­ge­fal­len, wes­halb auch hier die Ent­nah­me einer Blut­pro­be ange­ord­net wur­de. Ob auch ein Füh­rer­schein sicher­ge­stellt wur­de, ist der­zeit nicht klar. Bei dem Allein­un­fall war ein Scha­den von geschätz­ten 25.000 Euro ent­stan­den, dar­über hin­aus auch Flur­schä­den. Die­se las­sen sich aber kaum bezif­fern und fal­len wohl auch weni­ger ins Gewicht.

Update 16.30 Uhr: Die Ber­gung des Fahr­zeugs ver­lief zügig und ohne Zwi­schen­fäl­le. Bereits gegen 14.30 Uhr war die Unfall­stel­le kom­plett geräumt und die Stra­ße wie­der frei­ge­ge­ben.

LÜDENSCHEID (mk) Das Auto war am Ende nur noch ein Wrack, der Fah­rer konn­te aber noch aus eige­ner Kraft aus­stei­gen: So ende­te ein wag­hal­si­ger Über­hol­vor­gang am Diens­tag­mit­tag, 26. März, nahe der Oeden­tha­ler Müh­le. Der Fah­rer, ein Mann mitt­le­ren Alters, befuhr die Stra­ße mit sei­nem Hyun­dai berg­ab in Rich­tung Schalks­müh­le. Nach­dem er ein ande­res Auto über­hol­te, kam er nach ers­ten Erkennt­nis­sen der Poli­zei nach rechts von der Fahr­bahn ab und ver­lor die Kon­trol­le über sei­nen Wagen.

Das Auto wur­de bei dem mehr­fa­chen Über­schlag völ­lig zer­stört. Fotos: Mar­kus Klüm­per

Die­ser über­schlug sich mehr­fach über eine Distanz von etwa 200 Metern und kam mit allen Rädern auf einer Wie­se zum Ste­hen. Der Fah­rer wur­de bei nach Ein­schät­zung der Not­ärz­tin schwer­ver­letzt, blieb aber ansprech­bar. Ent­ge­gen ers­ter Befürch­tun­gen von Unfall­zeu­gen war in dem völ­lig zer­stör­ten Auto nicht ein­ge­klemmt: Als die Feu­er­wehr, die mit zahl­rei­chen Kräf­ten zur Unfall­stel­le aus­rück­te, ein­traf, hat­te der Ver­un­fall­te das Wrack bereits ver­las­sen.

Mit einem Ret­tungs­wa­gen wur­de der Fah­rer ins Kran­ken­haus gebracht. Fotos: Mar­kus Klüm­per

Rund um den Hyun­dai lie­gen Fahr­zeug­tei­le ver­streut, sogar die äuße­re Hül­le der Bei­fah­rer­tür wur­de abge­ris­sen. Die Oeden­tha­ler Stra­ße blieb wäh­rend des Ret­tungs- und Feu­er­wehr­ein­sat­zes voll gesperrt. Mög­li­cher­wei­se ist zur Ber­gung des Hyun­dais noch­mal eine Sper­rung der viel­be­fah­re­nen Aus­weich­stre­cke nötig. Über den Fah­rer konn­te die Poli­zei noch kei­ne wei­te­ren Anga­ben machen. Bei dem Auto han­delt es sich um einen in Ham­burg zuge­las­se­nen Fir­men­wa­gen.

Über eine Distanz von rund 200 Metern hat­te sich der Hyun­dai mehr­fach über­schla­gen. Fotos: Mar­kus Klüm­per
Sogar die Bei­fah­rer­tür wur­de teil­wei­se abge­ris­sen. Fotos: Mar­kus Klüm­per

Auch in Mei­nerz­ha­gen-Val­bert hat sich am Diens­tag, 26. März ein bemer­kens­wer­ter Unfall ereig­net: