13. Juni 2024
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Erste Unfälle nach Wintereinbruch

KIERSPE (mk) Die weniger romantischen Seiten des Winters haben sich am Montag, 27. November, sofort auf den Straßen bemerkbar gemacht. Am späten Vormittag kam es auf der B237 an mehreren Stellen durch Verkehrsbehinderungen durch Unfälle, bei denen die Witterung gewisse Einflüsse gehabt haben dürfte. Nahe der Einmündung Beerenburg war ein Toyota Aygo ins Rutschen geraten und gegen ein Hindernis geprallt. Ob gegen eine Leitplanke oder die Böschung, konnte die Polizei noch nicht sagen. Die Fahrerin wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden ist erheblich. Da kein Abschleppwagen verfügbar war, das beschädigte Auto aber gefahrlos am Straßenrand abgestellt werden konnte, entschieden sich die Beteiligten für Letzteres.

FOTOS (3): Markus Klümper

Wenige Kilometer weiter in Richtung Rönsahl ist nahe Varmerter Holz einem LKW-Fahrer der Anhänger seitlich ausgebrochen. Als dieser die Böschung touchierte, riss die hintere Beleuchtungsanlage komplett ab. Die blieb aber nicht einfach auf der Straße liegen, sondern prallte vorher noch gegen ein entgegenkommendes Baustellenfahrzeug. Dabei handelte es sich um einen LKW aus dem Fuhrpark des Kiersper Bauhofes. Der wurde aber nicht dramatisch beschädigt und blieb fahrbereit. Vor allem aber wurde niemand verletzt.

Die Polizei sieht in diesen Unfällen eher den Anfang von dem, was erfahrungsgemäß nach den ersten kräftigen Schneefällen auf den Straßen passiert: “Es gibt meist immer noch Autofahrer, die beim ersten Wintereinbruch ohne Winterreifen unterwegs sind. Das wird jetzt richtig gefährlich”, betont Polizeisprecher Christoph Hüls. Ob der Unfall auf der B236 zwischen Altena und Nachrodt-Wiblingwerde, wegen dem die Polizei die Bundesstraße komplett gesperrt hat, auch witterungsbedingt ist, ist aber noch unklar.

Endstation: Ohne Beleuchtung keine Weiterfahrt!