2. März 2024
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Mobilheim an der Lingese-Talsperre durch Verpuffung verwüstet

MARIENHEIDE (mk) In der Nacht zu Don­ners­tag, 9. Novem­ber, don­ner­te eine Druck­wel­le über den an der Lin­ge­se-Tal­sper­re gele­ge­nen Cam­ping­platz “Lam­ba­cher Höhe”. Die­se wur­de durch eine Ver­puf­fung in einem Mobil­heim aus­ge­löst, des­sen Besit­zer offen­bar einen zuver­läs­si­gen Schutz­en­gel hat­te. Der 52-jäh­ri­ge schlief gera­de in sei­nem Domi­zil, als es gegen 1.30 Uhr plötz­lich kräf­tig rums­te. Der befes­tig­te Cam­per wur­de durch die Ver­puf­fung völ­lig ver­wüs­tet, der Bewoh­ner aber glück­li­cher­wei­se nur leicht ver­letzt. Er kam aber vor­sichts­hal­ber mit dem Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus.
Aller­dings muss­te die Feu­er­wehr anrü­cken. Die Mari­en­hei­der Wehr lösch­te Glut­nes­ter in einer Zwi­schen­de­cke und sicher­te unter ande­rem zwei Gas­fla­schen. Der Ein­satz konn­te bereits nach rund einer Stun­de been­det wer­den. Jetzt beschäf­tigt sich auch die Poli­zei mit der Ange­le­gen­heit, denn was der Aus­lö­ser des Gan­zen war, ist der­zeit völ­lig unklar: “Wir müs­sen nun ermit­teln, ob hier jeman­dem ein Vor­wurf zu machen ist”, erklärt Moni­ka Treut­ler, Pres­se­spre­che­rin der ober­ber­gi­schen Poli­zei. Die betrof­fe­ne Par­zel­le wur­de nach Anga­ben der Poli­zei­haupt­kom­mis­sa­rin erst­mal beschlag­nahmt, damit die Kri­po auf Spu­ren­su­che gehen könn­te. Die Fra­ge nach einem mög­li­chen Aus­lö­ser wäre der­zeit nur spe­ku­la­tiv zu beant­wor­ten, die Ermitt­lun­gen stün­den erst am Anfang, erklärt die Pres­se­spre­che­rin.

Das völ­lig ver­wüs­te­te Mobil­heim FOTOS (2): Pri­vat

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