22. Februar 2024
KierspeTop-ThemenVolmetal

Kollision auf K2: Unfallgegner fahren zusammen in Klinik

KIERSPE (mk) Auf­grund der Alar­mie­rung “Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung 1 — Ein­ge­klemm­te Per­son” rück­te am Frei­tag, 15. Dezem­ber, der Lösch­zug 1 zu einem ver­meint­lich schwe­ren Ver­kehrs­un­fall auf der Kreis­stra­ße 2 aus. An der Ein­satz­stel­le nahe Elbring­hau­sen ange­kom­men, ent­pupp­te sich die Lage für die Feu­er­wehr als deut­lich weni­ger dra­ma­tisch. Zwar hat­te es hier gegen 11.15 Uhr einen Fron­tal­zu­sam­men­stoß gege­ben, aber die jewei­li­gen Fah­rer der Autos wur­den dabei nur leicht ver­letzt. Und: Nie­mand war in einem Unfall­wrack ein­ge­klemmt.

Der Unfall­her­gang ist für die Poli­zei klar: Ein 78 Jah­re alter Auto­fah­rer aus Rön­sahl war in Rich­tung Kierspe unter­wegs, als er nach links abbie­gen woll­te. Dabei nahm er einem ent­ge­gen­kom­men­den 76-Jäh­ri­gen aus Mari­en­hei­de (Ober­ber­gi­scher Kreis) die Vor­fahrt. Es kam zum Fron­tal­zu­sam­men­stoß. Der Unfall­ver­ur­sa­cher konn­te sei­nen Seat Ibi­za noch von der Stra­ße weg­fah­ren, der Mer­ce­des der B‑Klasse ließ sich aller­dings nicht mehr bewe­gen. Hier hat­ten die Air­bags aus­ge­löst, aus­ser­dem waren grö­ße­re Men­gen Betriebs­mit­tel aus­ge­lau­fen.
Obgleich Unfall­geg­ner nicht sel­ten zu Stei­t­häh­nen wer­den, war das hier über­haupt nicht der Fall. Im Gegen­teil: Die bei­den Senio­ren waren ent­ge­gen ers­ter Befürch­tun­gen nur leicht ver­letzt wor­den, und zogen es vor, sich gemein­sam im Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus brin­gen zu las­sen.
Die 16 Kräf­te der in Zug­stär­ke alar­mier­ten Feu­er­wehr sicher­ten die Unfall­stel­le ab und mach­ten die aus­ge­lau­fen Betriebs­mit­tel unschäd­lich. Für eini­ge Wehr­leu­te gab es einen Rück­alarm, sie brauch­ten auf­grund der wesent­lich weni­ger schlim­men Lage nicht mehr aus­zu­rü­cken. Erleich­tert waren dies­be­züg­lich auch Jochen Reif­fert als ort­an­säs­si­ger Not­arzt sowie sein Kol­le­ge des Ret­tungs­diens­tes.
Ob die Autos noch­mal repa­riert wer­den kön­nen ist, unklar. Die Poli­zei geht aber bei bei­den Fahr­zeu­gen von wirt­schaft­li­chen Total­schä­den aus. Fahr­be­reit waren sie nicht mehr. Die K2 blieb für die Ret­tungs­maß­nah­men und die Unfall­auf­nah­me voll gesperrt, die Sper­rung wur­de aber zeit­nah auf eine Rich­tungs­fahr­bahn ein­ge­schränkt.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner