3. März 2024
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Dramatischer Unfall entpuppt sich als glimpflich wie kurios

KIERSPE (mk) Als die Feu­er­wehr am Diens­tag, 2. Janu­ar, um 16.23 Uhr zu einem Unfall auf die B237 alar­miert wor­den war, muss­te mit einer schlim­men Ein­satz­la­ge gerech­net wer­den: Eine Per­son soll nach einem Ver­kehrs­un­fall im Auto ein­ge­klemmt sein. Als die Feu­er­wehr an der Ein­satz­stel­le zwi­schen Düre­ner Haus und dem Orts­ein­gang Rön­sahl ankam, ent­pupp­te sich die Lage als weit weni­ger dra­ma­tisch. Tat­säch­lich war eine Senio­rin mit einem son­der­ba­ren, auch für die Poli­zei nicht ganz nach­voll­zieh­ba­ren Fahr­ma­nö­ver rück­wärts auf einer Grün­flä­che gelan­det. Zuvor, so hat die Dame ange­ge­ben, habe es Pro­ble­me mit der Fah­rer­tür gege­ben. Die klemm­te in der Tat, was letzt­lich auch den erheb­lichs­ten Scha­den an der älte­ren Mer­ce­des A‑Klasse dar­stellt. Dar­über hin­aus waren nach der Rutsch­par­tie zwei Rei­fen kaputt.
Nun küm­mer­ten sich gleich Erst­hel­fer um die Dame: Wohl vier Per­so­nen, die nach Zeu­gen­aus­sa­gen in einem schwar­zen SUV der Mar­ke “Cup­ra” unter­wegs waren. Die­se haben gegen­über der Feu­er­wehr erklärt, die Mer­ce­des-Fah­re­rin habe neben dem Auto auf der Wie­se gele­gen, und sei mit dem Fuß leicht im Rad­kas­ten ein­ge­klemmt gewe­sen. Immer­hin: Äußer­lich ver­letzt wur­de die Frau bei der gan­zen Sache wohl nicht. Auf­grund der Alar­mie­rung rück­te neben einem Ret­tungs­wa­gen auch ein Not­arzt aus, und die­ser konn­te nichts fin­den, was eine Behand­lung im Kran­ken­haus nötig machen wür­de.
Die bei­den Poli­zei­be­am­tin­nen beschäf­tig­ten sich der­weil noch mit der ver­schwun­de­nen Hand­ta­sche der Fah­re­rin, die ansprech­bar war und auch einen Alko­hol­test mach­te. Der blieb ergeb­nis­los, Zwei­fel an der Fahr­tüch­tig­keit erga­ben sich kei­ne.
Ein Groß­teil der Feu­er­wehr­leu­te war längst wie­der abge­rückt, die Erst­hel­fer sind auch wei­ter­ge­fah­ren, ohne der Poli­zei noch bei der Klä­rung der einen oder ande­ren Fra­ge behilf­lich zu sein. Der beschä­dig­te Wagen wur­de von den ver­blie­be­nen Feu­er­wehr­leu­ten auf siche­ren Boden gebracht, und die Besit­zern mit dem Ret­tungs­wa­gen zu Ange­hö­ri­gen. Der inzwi­schen ange­stau­te Ver­kehr lös­te sich schnell wie­der auf.

Der Unfall­her­gang gab den Ein­satz­kräf­ten Rät­sel auf. Foto: Mar­kus Klüm­per
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