29. Mai 2024
FreizeitKierspe

Auch Sechstklässler der GSKI überzeugen beim Schwerpunktabend

KIERSPE (mk) Knapp fünf Wochen nach dem Schwer­punk­ta­bend des 5. Jahr­gan­ges waren nun die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 6. Klas­sen der Gesamt­schu­le an der Rei­he: Mit phan­ta­sie­vol­len Büh­nen­ak­tio­nen gaben sie Ein­bli­cke in ihre Schwer­punkt­fä­cher. Dabei geht es gar­nicht dar­um, sich gegen­sei­tig zu über­trump­fen, son­dern dar­um, sein Bes­tes zu geben. Vor allem, sich etwas ein­fal­len zu las­sen. Qua­si “das Rad neu zu erfin­den”, ist für die Blä­ser­klas­se natur­ge­mäß kaum mög­lich, aber bei der Musik­aus­wahl las­sen sich die Fach­leh­rer immer wie­der etwas ande­res ein­fal­len. Aus­ser­dem gab es dies­mal ein ziem­lich unge­wöhn­li­ches Intro, näm­lich ein wil­des Durch­ein­an­der aller Instru­men­te. Da muss­te der Leh­rer und Diri­gent Sebas­ti­an Bät­zing erst­mal Ord­nung rein­brin­gen! Im Zuge des­sen stell­ten die jun­gen Musi­ker ihrem Publi­kum der Rei­he nach ihre Instru­men­te vor. Grund­sätz­lich sind die Blä­ser­klas­sen als “Ope­ner” der Schwer­punk­ta­ben­de gesetzt!

Astrid Het­tes­hei­mer mode­rier­te erneut den Schwer­punk­ta­bend.

“Ein Wald für die Zukunft” hieß das The­ma, dass die “NW”-Klasse 6.4 vor­ge­stellt hat. Die Leh­re­rin­nen Anne Sophia Schüt­te-Schrö­der und Mei­ke Hin­nen­kamp beka­men dabei Unter­stüt­zung vom Rota­ry-Club Mei­nerz­ha­gen, so dass eine Exkur­si­on in den Wald mög­lich wur­de. Genau­ge­nom­men zu einem Wald­grund­stück vom schul­ei­ge­nen Sozi­al­päd­ago­gen Micha­el Brück. Hier durf­ten die Kin­der neue Bäu­me anpflan­zen, die Kos­ten für die Setz­lin­ge wur­den von Rota­ri­ern über­nom­men. Dabei erfuh­ren die Kin­der auch, wie anstren­gend die­se Arbeit ist, vor allem unter erschwer­ten Bedin­gun­gen. Das The­ma der Schwer­punkt­klas­se “Natur­wis­sen­schaf­ten” ist jeden­falls hoch­gra­dig wich­tig und aktu­el­ler denn je!

Auch das N in “MINT” steht für Natur­wis­sen­schaft, die übri­gen Buch­sta­ben für Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik und Tech­nik. Vier The­men­kom­ple­xe mit vie­len Über­schnei­dun­gen und vor allem viel Poten­ti­al für ein Quiz. Im Stil á la “Wer weiß denn sowas?” nah­men sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler von Bahar Calis­kan und Eva Jae­kel mal das Leh­rer­kol­le­gi­um “zur Brust”. Astrid Het­tes­hei­mer nutz­te die Chan­ce, um Johan­nes Heint­ges zu über­trump­fen, “was sie schon immer ein­mal vor­ge­habt” hät­te, wie die Abtei­lungs­lei­te­rin der 5. und 6. Klas­sen scherz­haft ent­geg­ne­te. Aller­dings wur­de sie vom hohen Anspruch der Fra­gen genau­so über­rum­pelt wie der GSKi-Schul­lei­ter.

Die­se Klas­se ent­wi­ckel­te Cho­reo­gra­fien aus Ball­sport­ar­ten

Künst­le­risch und roman­tisch wur­de es beim Schat­ten­thea­ter der Krea­tiv-Klas­se von Anne Kat­rin Wigold und Julia Hüt­te­mann-Wilks. Hin­ter einem wei­ßen Tuch wur­den die Eltern, Geschwis­ter sowie die übri­gen Kin­der in fer­ne Wel­ten und span­nen­de Geschich­ten ent­führt. Die Her­zen der Gäs­te im Päd­ago­gi­schen Zen­trum der Gesamt­schu­le hat die Klas­se im Sturm erobert.

Dass The­men und Mach­art der Prä­sen­ta­tio­nen oft über­grei­fend sind, bewies die Euro­pa­klas­se von Lisa Strack­bein und Jea­nette Vet­ter. Von den betei­lig­ten Sechst­kläss­lern war hier wenig zu sehen, denn die Kids haben einen selbst­ge­dreh­ten, genau­ge­nom­men ani­mier­ten Video­film gezeigt. Aber einen, der es in sich hat­te. In mehr­fa­cher Hin­sicht! Im Mit­tel­punkt stan­den inter­na­tio­na­le Sport­ar­ten, die in Kurz­form erklärt wur­den. Aller­dings in einer char­man­ten, trick­film­ar­ti­gen Art und Wei­se. So gab es Ein­bli­cke in frem­de Län­der, wobei es schon Dis­zi­pli­nen waren, die durch­aus auch hier­zu­lan­de geläu­fig sind. Dar­über hin­aus wur­de es sport­lich, und auch die krea­ti­ve Umset­zung impo­nier­te.

Vor dem letz­ten Auf­tritt frag­te Astrid Het­tes­hei­mer, ob die eine oder ande­re der gezeig­ten Sport­ar­ten nun wohl auch von der Sport­klas­se live gezeigt wür­de. Als ob Jas­min Böl­ling und Stef­fen Men­ne sich mit ihren Kol­le­gen der 6.2 “Euro­pa bilin­gu­al” abge­spro­chen hät­te, pas­sier­te genau das. Jeden­falls wur­den in Cho­reo­gra­phien sport­li­che Moves prä­sen­tiert, bei denen auch Bas­ket­bäl­le eine wich­ti­ge Rol­le spiel­ten. Damit ende­te der dies­jäh­ri­ge Schwer­punkt auch. Im Schluss­wort zoll­te Astrid Het­tes­hei­mer allen betei­lig­ten Schü­le­rin­nen und Schü­lern gro­ßen Respekt für ihre Auf­trit­te und gab ihnen viel Lob mit auf den Heim­weg.

Fotos: Jana Heber, Mar­kus Klüm­per

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