22. Februar 2024
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Brand auf Bauernhof — Vollalarm für Schalksmühler Wehr

SCHALKSMÜHLE (mk) Ein grö­ße­rer Brand auf einem Bau­ern­hof in Dah­ler­brück sorg­te für einen Stadt­alarm in der Nacht zu Sams­tag, 20. Janu­ar. Gebrannt hat­te ein Melk-Robo­ter, schnell schlu­gen die Flam­men auf die Scheu­ne über. Um 2.00 Uhr piep­ten die Mel­der der Lösch­grup­pen Dah­ler­brück und Schalks­müh­le, kurz dar­auf wur­den sämt­li­che Feu­er­wehr­leu­te der Gemein­de aus dem Schlaf geris­sen. Das Feu­er auf dem Hof Hux­hardt brei­te­te sich immer wei­ter aus, und war schon auf der Anfahrt aus grö­ße­rer Ent­fer­nung zu erken­nen: “Schon von der Berg­stra­ße aus konn­te ich die Flam­men sehen”, berich­tet Feu­er­wehr­spre­cher Marc Fürst. Sofort wur­de wei­ter hoch- und nach­alar­miert, schon weni­ge Minu­ten nach der ers­ten Mel­dung sogar auf “Feu­er 4”. Wäh­rend sich die Ein­satz­kräf­te auf den Weg mach­ten, ret­te­ten die Besit­zer des Hofes ihre Tie­re aus dem betrof­fe­nen Stall. Das ist gelun­gen: Es ist kein Tier zu Scha­den gekom­men, die Feu­er­wehr half spä­ter noch, die Kühe in einem siche­ren Bereich im Frei­en zusam­men­zu­trei­ben. Die ers­ten Maß­nah­men der Bewoh­ner waren zwar erfolg­reich, führ­ten aber auch zum Ein­at­men von Brand­rauch. Ernst­haft ver­letzt wur­de aber nach aktu­el­lem Stand nie­mand. Hel­fer vom Ret­tungs­dienst und vom DRK küm­mer­ten sich um die Betrof­fe­nen.

Auch Kräf­te des DRK waren auf dem Hof im Ein­satz. Fotos: Mar­kus Klüm­per

Dar­über hin­aus ist es den rund 80 Kräf­ten gelun­gen, ein völ­li­ges Abbren­nen der Scheu­ne zu ver­hin­dern. Bedroht waren auch angren­zen­de Gebäu­de, die es zu schüt­zen galt. Das ist beim Wohn­haus und klei­nen Neben­ge­bäu­den auch gelun­gen, hier wird es nur vor­läu­fig zu star­ken Geruchs­be­ein­träch­ti­gun­gen kom­men. Stark beschä­digt ist aller­dings ein Anbau, in dem auch Tech­nik für die Milch­ver­ar­bei­tung unter­ge­bracht war. Hier haben die Flam­men gewü­tet, und die­ses Gebäu­de berei­te­te den Feu­er­wehr­leu­ten auch noch viel Arbeit bis in die Mor­gen­stun­den. Bei dem Ein­satz wur­den vie­le Atem­s­schutz­ge­rä­te­trä­ger benö­tigt, wes­halb gegen 4.30 Uhr noch Nach­schub auf den Weg gebracht wur­de: Die Feu­er­wehr Mei­nerz­ha­gen unter­stütz­te mit wei­te­ren Atem­schutz­ge­rä­ten.


Das genaue Aus­maß des Scha­dens dürf­te sich erst bei Tages­licht offen­ba­ren, doch schon jetzt dürf­te klar sein, dass die Feu­er­wehr im letz­ten Moment eine Kata­stro­phe ver­hin­dert hat. Auch die Besit­zer des Hofes haben geis­tes­ge­gen­wär­tig und mutig reagiert, so dass das Vieh recht­zei­tig und hei­le aus dem bren­nen­den Stall her­aus­ge­kom­men ist. Nun muss die Poli­zei ermit­teln, was zu dem Brand geführt hat. Wäh­rend des Ein­satz stell­te die Ein­heit Win­keln den Grund­schutz sicher, und posi­tio­nier­te sich dazu am Gerä­te­haus in Dah­ler­brück.

Wir berich­ten wei­ter.

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