30. Mai 2024
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Gestürzte Radfahrer nicht betrunken gewesen

Update vom 14. April, 11.00 Uhr: Eine wich­ti­ge Infor­ma­ti­on muss kor­ri­giert wer­den. Wie sich inzwi­schen her­aus­stell­te, hat­te der Schwer­ver­letz­te doch kei­nen Fahr­rad­helm getra­gen. Genau dies wur­de ihm anschei­nend zum Ver­häng­nis, denn der zwei­te Unfall­be­tei­lig­te, der eben­falls gestürzt war, wur­de offen­bar durch sei­nen Helm geschützt. Er erlitt ledig­lich Bles­su­ren wie Schürf­wun­den und gilt als leicht­ver­letzt.
Bei den bei­den Rad­lern han­delt es sich um zwei Kier­sper im Alter von 29 bezie­hungs­wei­se 30 Jah­ren. Die­se waren in einer Grup­pe unter­wegs und nach Anga­ben der Poli­zei alko­ho­li­siert. Aller­dings nur in sehr gerin­gem Maße: Auf Nach­fra­ge heißt es aus der Leit­stel­le, dass die fest­ge­stell­ten Wer­te völ­lig unkri­tisch waren und ein­deu­tig kei­ner­lei Aus­wir­kun­gen auf den Unfall­her­gang und die Ermitt­lun­gen hät­ten. Bei dem Unfall ist auch Sach­scha­den an den Pedelecs ent­stan­den, der von den Beam­ten auf rund 1000 Euro taxiert wird. Wei­ter­hin unklar ist, wel­cher der bei­den Gestürz­ten den Unfall ver­ur­sacht hat.

MEINERZHAGEN (mk) Ein böses Ende nahm eine Fahr­rad-Tour am Sams­tag­abend, 13. April, in Val­bert. Ein Rad­fah­rer war gegen 19.30 Uhr in der Orts­la­ge Mit­tel­ha­gen gestürzt, und hat sich dabei sehr schwe­re Ver­let­zun­gen zuge­zo­gen. Lebens­ge­fahr konn­te durch die Ret­tungs­kräf­te nicht aus­ge­schlos­sen wer­den. Daher wur­de ent­schie­den, für den jun­gen Mann einen Ret­tungs­hub­schrau­ber anzu­for­dern.
Auch die Feu­er­wehr wur­de alar­miert, die mit zwölf Kräf­ten vom Lösch­zug Val­bert unter ande­rem die Lan­dung des in Köln sta­tio­nier­ten “Chris­toph Rhein­land” auf einer nahe­ge­le­ge­nen Wie­se abzu­si­chern. Die Besat­zung brach­te den Ver­letz­ten Biker nach der Erst­ver­sor­gung im Ret­tungs­wa­gen aller­dings nicht in eine Köl­ner Kli­nik, son­dern ins Sie­ge­ner Jung-Stil­ling-Kran­ken­haus.

Poli­zei und Ret­tungs­kräf­te an der Unfall­stel­le. Foto: Mar­kus Klüm­per

Spä­ter leuch­te­ten die Wehr­leu­te noch die Unfall­stel­le aus, damit die Poli­zei zur Doku­men­ta­ti­on ein soge­nann­tes “Mono­bild” anfer­ti­gen konn­te. Nach ers­ten Erkennt­nis­sen ist es zu dem gefähr­li­chen Sturz gekom­men, als zwei Biker die Stra­ße neben­ein­an­der befuh­ren, und sich offen­bar dabei mit den Fahr­rä­dern berühr­ten. Um mög­li­cher­wei­se durch Spu­ren an den Rädern wei­te­re Indi­zi­en zum Unfall­her­gang zu fin­den, wur­den bei­de Räder von der Poli­zei sicher­ge­stellt.
Die Stra­ße blieb wäh­rend des Ret­tungs­ein­sat­zes und der Unfall­auf­nah­me voll gesperrt.

Mit­ten auf der asphal­tier­ten Stra­ße ereig­ne­te sich der Sturz. Foto: Mar­kus Klüm­per


Über den Betrof­fe­nen ist der­zeit wenig bekannt, es soll sich um einen jun­gen Mann im Alter von etwa 25 Jah­ren han­deln. Es hat­te eine Wei­le gedau­ert, bis er im Ret­tungs­wa­gen für den Flug vor­be­rei­tet wer­den konn­te. Nach Anga­ben der Poli­zei war zwi­schen­zeit­lich wie­der ansprech­bar, aber mit star­ken Medi­ka­men­ten sediert. Posi­tiv dürf­te sich für den Schwer­ver­letz­ten aus­ge­wirkt haben, dass er einen Fahr­rad­helm getra­gen hat­te, ver­mut­lich wären die Aus­wir­kun­gen sonst noch viel schlim­mer.

Die Unfall­stel­le blieb lan­ge voll gesperrt. Foto: Mar­kus Klüm­per
Der ADAC-Ret­tungs­hub­schrau­ber kam aus Köln. Foto: Mar­kus Klüm­per