30. Mai 2024
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Polizei hatte am Wochenende “tierisch” viel zu tun

MÄRKISCHER KREIS (mk) Gleich vier Ein­sät­ze mit betei­lig­ten Tie­ren hat­te die Poli­zei im Kreis­ge­biet. Das Schö­ne: Alle hat­ten ein Hap­py End!

Trotz­dem hat­ten die Beam­tin­nen und Beam­ten am Sams­tag­abend mit dem Frei­heits­drang eines Frett­chens zu kämp­fen. Das war von einem jun­gen Mann in der Men­de­ner Kol­ping­stra­ße gefan­gen wor­den. Die Tier­hil­fe wur­de infor­miert, und aus einer Papp­schach­tel ein Über­gangs­quar­tier mit Luft­lö­chern gebas­telt. Doch der “wei­ße Zeit­ge­nos­se” knab­ber­te sich immer wie­der Löcher, um in die Frei­heit zu schlüp­fen. Ganz ent­kom­men ist er aber wohl nicht, zumin­dest wur­de davon nicht in der Pres­se­mel­dung erwähnt. Zum Tier­arzt kam ein ver­letz­tes Kanin­chen in Hal­ver, dass am Sonn­tag kurz vor 15 Uhr an der Kita “Wun­der­tü­te” gefun­den wur­den. Auch um die­sen Arzt­be­such küm­mer­ten sich Poli­zis­ten, dies­mal Kol­le­gen der Hal­ve­ra­ner Wache.

Gefähr­lich wur­de es kur­ze Zeit spä­ter in Alte­na. Hier mel­de­ten Zeu­gen, dass eine Enten­fa­mi­lie zwi­schen den Glei­sen der Ruhr-Sieg-Bahn­li­nie fest­sit­zen soll. Zum Glück ist die Alte­na­er direkt im Bahn­hof ansäs­sig, daher waren die Beam­tin­nen und Beam­ten zu Fuß schnell zur Stel­le. Den­noch kommt es zum Schreck­mo­ment: “Vor den Augen der Hel­fer fährt er über die Küken, wäh­rend neben­an eine auf­ge­reg­te Enten­mut­ter schnat­tert”, heißt es in der Pres­se­mel­dung. Doch es ist alles gut­ge­fan­gen: Die Ent­chen waren klein genug, oder haben sich weg­ge­duckt. Die Bahn­stre­cke wur­de für etwa vier Minu­ten gesperrt, und die Poli­zis­ten konn­ten die “klei­nen Flausch­bäl­le” Ret­tung der “Erzie­hungs­be­rech­tig­ten” über­ge­ben. In die­sem Zusam­men­hang erin­nert die Poli­zei noch­mal dar­an, wie gefähr­lich es ist, Glei­se zu betre­ten! Daher ist es auch streng ver­bo­ten!

Über­haupt nicht kusche­lig war ein wei­te­rer Fund in Men­den, und für den wur­de am Sonn­tag kurz vor 18 Uhr sogar die Feu­er­wehr alar­miert. In einem Gar­ten wur­de näm­lich eine etwa 1,5 Meter lan­ge Schlan­ge gesich­tet! Noch vor Ein­tref­fen der Ein­satz­kräf­te hat die sich aller­dings klamm­heim­lich davon­ge­schli­chen. Einem Foto konn­te sich das Tier aber nicht ent­zie­hen, und dies dien­te der Ent­war­nung: Die Schlan­ge wur­de als harm­lo­se, hei­mi­sche Rin­gel­nat­ter iden­ti­fi­ziert.

In Men­den küm­mer­ten sich Poli­zei­be­am­tin­nen und ‑beam­te um ein aus­ge­setz­tes oder ent­lau­fe­nes Frett­chen. Foto: Poli­zei MK