30. Mai 2024
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Zwei Verletzte und hoher Sachschaden nach Vorfahrts-Unfall

MEINERZHAGEN (mk) Die Land­stra­ße 539 muss­te an der Ein­mün­dung zum Darm­cher Weg am Diens­tag­vor­mit­tag, 14. Mai, voll gesperrt wer­den. Hier war es gegen 10.20 Uhr zu einer Kol­li­si­on gekom­men, als eine 78 Jah­re alte Auto­fah­re­rin einem Lie­fer­wa­gen die Vor­fahrt genom­men hat­te. Dabei wur­den sie selbst, aber auch der 33 Jah­re alte Mit­ar­bei­ter eines Mei­nerz­ha­ge­ner Hand­werks­be­trie­bes ver­letzt. Die Poli­zei geht aktu­ell von eher leich­ten Bles­su­ren aus. Bei­de kamen nach der Erst­ver­sor­gung mit Ret­tungs­wa­gen nach Lüden­scheid ins Kran­ken­haus. Ein Hund, den die Senio­rin mit im Auto hat­te, blieb unver­letzt und wur­de von Ver­wand­ten in Obhut genom­men.

Selbst die­ses schwe­re Auto wur­de durch den Auf­prall hef­tig getrof­fen. Foto: Mar­kus Klüm­per

Die betei­lig­ten Fahr­zeu­ge hat­te es aber schwer getrof­fen: Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin woll­te mit ihrem E‑Klas­se-Mer­ce­des von Val­bert aus kom­mend nach links zum Obi Bau­markt abbie­gen und hat­te dabei den ent­ge­gen­kom­men­den Sprin­ter über­se­hen. Der prall­te dem schwe­ren Kom­bi in die Bei­fah­rer­sei­te, und wur­de selbst dabei von der Stra­ße geschleu­dert. Er hing in der Böschung und muss­te bis zur Ber­gung von der Feu­er­wehr mit einem Stahl­seil gegen Abrut­schen gesi­chert wer­den. Bei bei­den Fahr­zeu­gen geht die Poli­zei von Total­schä­den aus, der ins­ge­samt auf rund 65.000 Euro taxiert wird.

Der Lie­fer­wa­gen droh­te in der Böschung abzu­rut­schen. Foto: Mar­kus Klüm­per

Drei­zehn Kame­ra­den der Lösch­grup­pe Wil­lerts­ha­gen sicher­ten die Unfall­stel­le in mehr­fa­cher Hin­sicht ab. Sie waren zunächst über einen auto­ma­ti­sier­ten “E‑Call” mit dem Stich­wort “Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung” alar­miert wor­den, einem an sich sehr guten Sys­tem, was aber noch nicht auf dem gesam­ten Über­tra­gungs­weg rei­bungs­los funk­tio­niert. In die­sem Fall aller­dings schon. Die Ver­letz­ten hat­ten die Fahr­zeu­ge bereits selb­stän­dig ver­las­sen, aller­dings muss­ten gro­ße Men­gen aus­ge­lau­fe­ner Betriebs­stof­fe unschäd­lich gemacht wer­den. Dabei beka­men die Wehr­leu­te aller­dings Unter­stüt­zung vom Bau­be­triebs­hof der Stadt Mei­nerz­ha­gen, ein Rei­ni­gungs­fahr­zeug muss­te nicht ange­for­dert wer­den. Bis zum Abschluss der Abschlepp­ar­bei­ten muss­te die beleb­te Land­stra­ße in bei­de Rich­tun­gen gesperrt wer­den. Inzwi­schen fließt der Ver­kehr wie­der, die Unfall­stel­le ist geräumt.

Bis zur Ber­gung der Fahr­zeug­wracks blieb die Stra­ße voll gesperrt. Foto: Mar­kus Klüm­per