3. März 2024
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GSKi holt hochkarätigen Dozenten für Poetry-Slam-Workshop

KIERSPE (mk) Mit Mari­an Heu­ser konn­te Leh­re­rin Sabri­na Erle­mann einen bekann­ten Poet­ry-Slam­mer für einen zwei­tä­gi­gen Kurs an der GSKi gewin­nen. Die­ser mün­de­te am Frei­tag, 8. Dezem­ber, in einer Auf­füh­rung in der Alten Men­sa der Gesamt­schu­le, wo Heu­ser die WORTSPIELWELTEN auch mode­rier­te. Auf der Büh­ne stan­den ins­ge­samt acht Schü­ler, die in einem Work­shop über zwei Unter­richts­ta­ge das Rüst­zeug zum erfolg­rei­chen Poet­ry Slam­mer bei­gebracht beka­men. Ange­sichts des pro­mi­nen­ten Aus­bil­ders, der zwar in Müns­ter lebt, aber sei­ne Wur­zeln im nahen Lüden­scheid hat, waren die über­zeu­gen­den Ergeb­nis­se nicht wirk­lich über­ra­schend, den­noch war Sabri­na Erle­mann sicht­bar gerührt, ange­sichts des­sen, was die Jugend­li­chen zunächst auf´s Papier, spä­ter dann auf die Büh­ne brach­ten.

Poet­ry-Slam­mer “Peter Panisch” und Leh­re­rin Sabri­na Erle­mann. FOTOS: Mar­kus Klüm­per

Ein Poet­ry Slam ist der Defi­ni­ti­on nach ein Dich­ter-Wett­streit, ein Wett­be­werb. Die Tex­te, die im Prin­zip von allen denk­ba­ren The­men han­deln, sich aber häu­fig mit all­täg­li­chen Din­gen, auch kri­ti­schen Aspek­ten aus­ein­an­der­set­zen, wer­den zumeist tem­po­reich vor­ge­tra­gen. Das Publi­kum ist ver­schie­dens­ter Wei­se zu beein­dru­cken: Mit Emo­tio­nen, mit Humor, Geschwin­dig­keit und vor allem ganz viel Wort­witz. Mit Kath­le­en Schei­be, Lara Kamm­holz, Mari­el­la Wale­cki, Kar­la Ian­cu, Phil Schmidt, Elia­na Gen­ne­rich und Nika Baum­hof haben sich offen­bar Natur­ta­len­te für den Kurs ange­mel­det, denen Fach­mann Mari­an Heu­ser drin­gend emp­fahl: “Ihr müsst auf jeden Fall wei­ter­ma­chen!“
Zu einem Poet­ry Slam gehört natür­lich auch die Wahl eines Sie­gers, das war in der Alten Men­sa nicht anders. Das Publi­kum hat ent­schie­den, und für drei Wer­tun­gen zwei Sie­ge­rin­nen und Sie­ger aus­er­ko­ren: In der Kate­go­rie “Herz” über­zeug­te Nika Baum­hof, mit “Humor” und “Tief­gang” räum­te Phil Schmidt gleich zwei Prei­se ab. Zur Beloh­nung gab es Bücher, und wie Mari­an Heu­ser, auch unter sei­nem Pseud­onym “Peter Panisch” bekannt, erklär­te: Für alle Teil­neh­men­den die­sel­ben!
Die Alte Men­sa, die mitt­ler­wei­le als Raum für eher klei­ne­re Ver­an­stal­tun­gen genutzt wird, erwies sich als per­fek­te Loca­ti­on: Das Publi­kum hat­te gera­de noch aus­rei­chend Platz, und die Teil­neh­men­den lie­ßen sich zumin­dest kein pla­gen­des Lam­pen­fie­ber anmer­ken. Die meis­ten von ihnen dürf­ten nicht zum letz­ten Mal ihre selbst­ge­schrie­be­nen Tex­te vor­ge­tra­gen haben. Auch Dozent Heu­ser, und erst­recht Leh­re­rin Sabri­na Erle­mann hat­ten ihre Freu­de an den Ergeb­nis­sen des recht aus­ser­ge­wöhn­li­chen Work­shops. Vom Pro­fi gab es am Schluss noch eini­ge Wer­ke, was die Ver­an­stal­tung abrun­de­te.
Ermög­licht wur­de der Work­shop vom KuK-Ver­ein, der die­sen als Spon­sor för­der­te.

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