3. März 2024
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Verein freut sich über hohe Qualität von Ukraine-Spenden

KIERSPE (mk) Rund 50 Kar­tons konn­ten am ver­gan­ge­nen Sams­tag, 13. Janu­ar, mit Sach­spen­den gefüllt wer­den, die bei der Samm­lung durch den Ver­ein “Kin­der von Tscher­no­byl” abge­ge­ben wur­den. In Spit­zen­zei­ten waren es mal knapp 150, und doch sind die Ver­eins­mit­glie­der, die regel­mä­ßig Lie­fe­run­gen von drin­gend benö­tig­ten Hilfs­gü­tern in die Ukrai­ne orga­ni­sie­ren, völ­lig zufrie­den.
Die Grün­de dafür sind viel­fäl­tig: “Wir haben mitt­ler­wei­le nur noch einen Part­ner zur Wei­ter­ver­tei­lung,” erklärt Schrift­füh­rer Hel­mut Will­nat, “mit den Men­gen, die wir bis­her hat­ten, wür­de man dort logis­tisch über­haupt nicht mehr klar­kom­men.” Dar­über­hin­aus wür­de das Spen­den­auf­kom­men ins­ge­samt nicht sin­ken, es wür­den nur meh­re­re Insti­tu­tio­nen für die Ukrai­ne sam­meln. Eine Kon­kur­renz, mit der der bekann­te Kier­sper Ver­ein “Kin­der von Tscher­no­byl” gut leben kann.
Außer­dem freu­te man sich erneut über die hohe Qua­li­tät der Sach­spen­den: “Nur 2% der Sachen kön­nen wir nicht gebrau­chen”, bezif­fert Will­nat die Ver­wer­tungs­quo­te. Viel­fach kamen die Tex­ti­li­en bereits vor­sor­tiert und sau­ber gefal­tet: Für die erneut zahl­rei­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer, die bei der Sam­mel­ak­ti­on im Lager des Ver­eins alle Stü­cke ord­nen und umver­tei­len müs­sen. Auch dies­mal waren ein­zel­ne Sachen wie bei­spiels­wei­se selbst­ge­strick­te Baby­klei­dung dabei, die beson­ders die Damen ins Schwär­men brach­ten. Zum “Jack­pot” für eini­ge Kin­der dürf­ten auch die Play­mo­bil-Sets wer­den, die ver­mut­lich sogar Samm­ler die­ses Spiel­zeu­ges glück­lich machen könn­ten.

Für die Kin­der in der Ukrai­ne ein ech­ter Jack­pot: Play­mo­bil-Spiel­zeugsets

Natür­lich ist eine sol­che Hilfs­gü­ter-Samm­lung mit Arbeit ver­bun­den, auch mal mit dem Schlep­pen von schwe­re­ren Kis­ten. Doch der Spaß kam nicht zu kurz. Die Hel­fer haben viel Freu­de an ihrer ehren­amt­li­chen Tätig­keit, und Humor gehört auch dazu.
Wann nun die nächs­te Lie­fe­rung nach Bila Zerk­wa ins Rol­len kommt, steht noch nicht genau fest. Ange­peilt wird der Som­mer, aber eben erst dann, wenn genü­gend Kis­ten zusam­men­kom­men, um den LKW zu fül­len.

Fotos: Mar­kus Klüm­per

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