3. März 2024
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Schanhollenschule lud wieder ins weihnachtliche Lesekino

KIERSPE (mk) Da muss­ten die Schul­lei­ter auch erst­mal nach­den­ken: Wie lan­ge gibt es die­se Ver­an­stal­tung schon? Schul­lei­ter Tho­mas Block und Kon­rek­tor Arne Frei­berg waren sich nicht ganz sicher, aber mehr als zehn Jah­re auf jeden Fall schon. Irgend­wie ist das Kon­zept sei­ner­zeit ent­stan­den, um sich an einem Advents­ka­len­der-Pro­jekt in Kierspe zu betei­li­gen. Seit­dem habe sich, so Block, die Sache wei­ter­ent­wi­ckelt. So wie es nun wie­der kurz vor Weih­nach­ten, am 19. Dezem­ber, umge­setzt wur­de, hat es sich eta­bliert: Kin­der und Eltern und Ver­wand­te wur­den dies­mal in der Schan­hol­len­schu­le mit dem obli­ga­to­ri­schen Schat­ten­thea­ter emp­fan­gen, in dem die Weih­nachts­ge­schich­te dar­ge­stellt wur­de.

Der Ein­gangs­be­reich der Grund­schu­le war dabei ziem­lich voll, obgleich die Erfol­ge des ers­ten Lese­ki­nos nach der Pan­de­mie nicht ganz erreicht wer­den konn­ten. Davon ließ sich Arne Frei­berg aber nicht ent­täu­schen, denn sei­ner­zeit waren die Men­schen hung­rig nach kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen, der Nach­hol­be­darf war rie­sig bei Events aller Art. Bit­ter war aller­dings eine Ter­min­über­schnei­dung, denn ursprüng­lich hat­te man sich mit der benach­bar­ten Gesamt­schu­le und deren Weih­nachts­kon­zert abge­stimmt. Dass die­ses nun aus­ge­rech­net auf den glei­chen Abend ver­scho­ben wur­de, war ungüns­tig. Aber nach Frei­bergs Ansicht eine fol­ge­rich­ti­ge Ent­schei­dung der GSKi: “Wir sind nicht ent­täuscht, wir haben dafür viel Ver­ständ­nis”, so der stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­ter.
Trotz der etwas wid­ri­gen Umstän­de, zu denen auch die aktu­el­le Wel­le an Erkäl­tungs­kran­kei­ten zählt, wur­de es doch recht voll in den vier Klas­sen­räu­men, in denen Leh­re­rin­nen und Leh­rer Geschich­ten vor­tru­gen, die sehr gut in die Weih­nachts­zeit pass­ten. Gespannt lausch­ten die Kin­der, aber auch die Eltern den Sto­rys von der “Weih­nachts­kuh Lie­se­lot­te”, aus “Das letz­te Schaf” oder “Jims bril­lan­te Weih­nach­ten”. Ein Klas­si­ker ist natür­lich “Weih­nach­ten in Bul­ler­bü”.
Unter­stützt wur­den die Leh­re­rin­nen und Leh­rer von den Lese­kin­dern Leon & Giu­sep­pe, Felix & Saleh. Zwei von ihnen beka­men im Vor­feld Preis über­reicht: Felix Rep­pel (Klas­se 4c) und Leon Przy­war­ra aus der Nach­bar­klas­se 4d waren zuvor “Lese­sie­ger” gewor­den, und durf­ten mit zwei Mit­schü­lern in den Lese­ki­nos 3 und 4 jeweils eine Geschich­te vor dem “Haupt­film” vor­tra­gen. Dar­über hin­aus gab Gut­schei­ne für einen rich­ti­gen Kino­be­such!

Das Lese­ki­no, was bekannt­lich im jähr­li­chen Wech­sel mit der Pes­ta­loz­zi­schu­le in der Advents­zeit aus­ge­rich­tet wird, war auch in die­sem Jahr wie­der eine hei­me­li­ge und gelun­ge­ne Tra­di­ti­ons­ver­an­stal­tung, die den klei­nen und gro­ßen Besu­chern der Weih­nachts­stim­mung näher brach­te. Dass mit lecke­ren Geträn­ken, süßen Tüten und ande­ren Lecke­rei­en auch an´s Naschen gedacht wur­de, run­de­te den Abend ab.

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