2. März 2024
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Beifahrer nach Überholmanöver auf L306 eingeklemmt

MARIENHEIDE (mk) Bei einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall auf der L306 in Mari­en­hei­de (Ober­ber­gi­scher Kreis) wur­den drei Per­so­nen am Sams­tag, 25. Novem­ber, teils schwer ver­letzt. Der 15 Jah­re alte Bei­fah­rer eines Mini wur­de im Unfall­wrack ein­ge­klemmt und muss­te von der Feu­er­wehr auf­wän­dig befreit wer­den. Er stammt, wie auch der 48 Jah­re alte Fah­rer des Mini, aus Kierspe. Die­ser erlitt eben­falls schwe­re, aber wohl nicht lebens­ge­fähr­li­che Ver­let­zun­gen. Eine wei­te­re Unfall­be­tei­lig­te wur­de ledig­lich leicht ver­letzt.

Fotos (3): Mar­kus Klüm­per

Dabei han­delt es sich nach Anga­ben der Poli­zei um eine 56 Jah­re alte Frau aus dem ober­ber­gi­schen Wiehl. Sie woll­te gegen 9.45 zwi­schen den Orts­tei­len Mül­len­bach und Holz­wip­per nach links auf eine Weg in Rich­tung Ger­vers­ha­gen abbie­gen, als sie plötz­lich von dem Mini-Fah­rer über­holt wor­den ist. Bei­de Fahr­zeu­ge befuh­ren die Land­stra­ße von Mei­nerz­ha­gen in Rich­tung Mari­en­hei­de. Eine Kol­li­si­on war nun nicht mehr zu ver­mei­den: Der Mini prall­te dem Mer­ce­des AMG der Abbie­gen­den in die Fah­rer­sei­te. Das Auto der bei­den Kierspe wur­de durch die Wucht zurück­ge­schleu­dert, und blieb seit­lich im Stra­ßen­gra­ben lie­gen.
Der Mer­ce­des wur­de durch den Unfall erheb­lich beschä­digt, der Mini spä­tes­tens durch die nöti­gen Ret­tungs­maß­nah­men der Feu­er­wehr völ­lig zer­stört.
Die Land­stra­ße muss­te für die Dau­er des Ret­tungs­ein­sat­zes sowie die Unfall­auf­nah­me in bei­de Rich­tun­gen voll gesperrt. Die Ver­letz­ten wur­den mit Ret­tungs­wa­gen in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser gebracht.
Für die Feu­er­wehr Mari­en­hei­de war die Ret­tung der Fahr­zeug­insas­sen des Mini auf­wän­dig: Der Wagen lag auf der Sei­te, und muss­te zunächst sta­bi­li­siert wer­den, bevor sich die Ein­satz­kräf­te mit schwe­rem hydrau­li­schem Werk­zeug einen Weg zu dem schwer­ver­letz­ten Teen­ager ebnen konn­ten. Mit­hil­fe eines “Spi­ne­boards” wur­de die­ser dann vor­sich­tig aus dem Wrack des Mini geholt, und dem Ret­tungs­dienst über­ge­ben.

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