2. März 2024
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Ermittlungen nach Schlägerei erweisen sich als kompliziert

MEINERZHAGEN (mk) Eine Woche nach der ver­häng­nis­vol­len Schlä­ge­rei am 30. Janu­ar im Skate­park gibt es mehr Fra­gen als Ant­wor­ten. Nicht nur für die Öffent­lich­keit, son­dern auch für die Poli­zei. Die Beam­ten der Hage­ner Mord­kom­mis­si­on ste­hen vor der Mam­mut­auf­ga­be, eine Viel­zahl von Indi­zi­en, Spu­ren und Aus­sa­gen aus­zu­wer­ten. Auf die kur­sie­ren­den Gerüch­te kann kaum ein­ge­gan­gen wer­den, zumal es sich bei den mut­maß­lich Tat­be­tei­lig­ten auch um Min­der­jäh­ri­ge han­deln soll.

Hin­sicht­lich des gro­ben Ablaufs einer Schlä­ge­rei hat sich aller­dings nichts geän­dert: “Wir gehen wei­ter­hin davon aus, dass zwei riva­li­sie­ren­de Grup­pen auf­ein­an­der los­ge­gan­gen sind”, erklärt der Hage­ner Ober­staats­an­walt Dr. Pau­li. Dabei sei der 16-jäh­ri­ge so schwer ver­letzt zu Boden gegan­gen, dass er er reani­miert wer­den muss­te. Ob er durch etwa­ige Miss­hand­lun­gen oder den Sturz selbst so schwer ver­letzt wur­de, ist der­zeit Gegen­stand der Ermitt­lun­gen. Auch wird wei­ter­hin geprüft, ob mög­li­cher­wei­se Vor­er­kran­kun­gen des Schü­lers rele­vant sein kön­nen.

Den genau­en Ablauf zu rekon­stru­ie­ren, ist eine Sisy­phus­ar­beit. Der­zeit wer­den auch inten­siv die bis­lang sicher­ge­stell­ten Mobil­te­le­fo­ne aus­ge­wer­tet. Ins­be­son­de­re Fotos oder Video­auf­nah­men wären für die Mord­kom­mis­si­on wich­ti­ge Beweis­mit­tel. Ob tat­säch­lich Video­bil­der von der Schlä­ge­rei vor­lie­gen, wol­len Poli­zei und Staats­an­walt­schaft aus ermitt­lungs­tak­ti­schen Grün­den weder bestä­ti­gen noch demen­tie­ren.

Dem lebens­ge­fähr­lich Ver­letz­ten geht es wei­ter­hin nicht ent­schei­dend bes­ser. Der Zustand des 16 Jah­re alten Teen­agers wird noch immer als kri­tisch beschrie­ben.

Noch immer sucht die Poli­zei nach Zeu­gen des Gesche­hen. Wer Hin­wei­se für die Mord­kom­mis­si­on hat wird gebe­ten, sich tele­fo­nisch unter 02331 986 2066 zu mel­den.

Foto: Mar­kus Klüm­per

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