22. Februar 2024
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Polizeikontrollen mit bedenklich großem Erfolg

LÜDENSCHEID (mk) Die Ergeb­nis­se von umfang­rei­chen Poli­zei­kon­trol­len am Don­ners­tag, 21. Dezem­ber, sowie am Frei­tag, 22. Dezem­ber, die vom Ver­kehrs­dienst in Lüden­scheid und Umge­bung durch­ge­führt wor­den sind, erge­ben ein bedenk­li­ches Bild. Im Visier hat­te man Ver­kehrs­teil­neh­mer, die sich trotz Alko­hol- oder Dro­gen­ein­fluss hin­ter das Lenk­rad set­zen.

In einer Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei wird betont, wie wid­rig die bei­den Wet­ter­ver­hält­nis­se an den bei­den Tagen kurz vor Weih­nach­ten gewe­sen sei­en, bei “dau­er­haf­ten Regen­güs­sen mit star­kem Wind und Sturm­bö­en.” Das erleich­ter­te die Arbeit der Beam­ten natür­lich nicht, erhöht aber das Unfall­ri­si­ko im Fal­le der Fahr­un­tüch­tig­keit noch­mals.

Jeden­falls wur­den zahl­rei­che Ver­stö­ße fest­ge­stellt: Zehn Auto­fah­rer unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln, zwei ohne Fahr­erlaub­nis, und einer mit einem nicht zuge­las­se­nen Fahr­zeug. Zwei vor­ge­leg­te Füh­rer­schei­ne ent­pupp­ten sich als Fäl­schung, in einem Fall war die Betriebs­er­laub­nis erlo­schen. Dar­über hin­aus offen­bar­ten die Kon­trol­len diver­se tech­ni­sche Män­gel an Fahr­zeu­gen, dazu kamen noch eini­ge wei­te­re Ver­stö­ße. “Die Ver­kehrs­teil­neh­mer muss­ten sich in der Regel ande­re Ver­kehrs­mit­tel suchen, um ihre Fahrt fort­zu­set­zen”, so Pres­se­spre­cher Chris­toph Hüls.

Rela­tiv unauf­fäl­lig war die Anzahl der ertapp­ten alko­ho­li­sier­ten Fah­rer. Dass die Gefahr aller­dings nicht unter­schätzt wer­den darf, zeig­te sich bereits einen Tag nach den Kon­trol­len in Alte­na: Hier hat es am Abend des 23. Dezem­ber einen töd­li­chen Unfall gege­ben, bei dem bei­de Betei­lig­ten unter Alko­hol­ein­fluss gestan­den hat­ten.

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