30. Mai 2024
LüdenscheidVolmetal

Streit eskaliert gefährlich: Mann erleidet Stichverletzung

LÜDENSCHEID (mk) Ein 44-Jah­re alter Wer­doh­ler ist am Sams­tag­abend, 6. April, bei einem Streit mas­siv ver­letzt wor­den. Gegen 22.15 Uhr war es zu einer laut­star­ken Aus­ein­an­der­set­zung in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus an der Vol­me­stra­ße in Brüg­ge gekom­men. Dabei erlitt der Mann eine Stich­ver­let­zung, eine Per­son soll nach Zeu­gen­aus­sa­gen in Rich­tung Bahn­hofs­ge­län­de geflüch­tet sein. Nun fahn­det die Poli­zei nach der bis­lang unbe­kann­ten Per­son, die an dem Streit betei­ligt gewe­sen sein soll. In einer Pres­se­er­klä­rung spricht die Poli­zei von einem “spit­zen Gegen­stand”, macht aber zum Her­gang bis­lang noch kei­ne Anga­ben. Von einem — mög­li­cher­wei­se geziel­ten — Angriff wird bis­her nicht gespro­chen.

Die Poli­zei such­te fie­ber­haft nach der Tat­waf­fe. Fotos: Mar­kus Klüm­per

Der 44-Jäh­ri­ge wur­de glück­li­cher­wei­se nicht lebens­ge­fähr­lich ver­letzt. Nach der ers­ten Ver­sor­gung durch einen Not­arzt wur­de der Mann ins Kran­ken­haus gefah­ren. Poli­zis­ten eskor­tie­ren den Ret­tungs­wa­gen auf dem Weg ins Lüden­schei­der Kli­ni­kum. Par­al­lel dazu wur­den vor Ort die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men, Zeu­gen ver­nom­men. Aus­ser­dem wur­de eine Nah­be­reichs­fah­nung ein­ge­lei­tet. Fie­ber­haft such­ten Beam­ten auch über hun­der­te Meter weit die Stra­ße nach der Tat­waf­fe ab, kon­trol­lier­ten auch Müll­ton­nen, Alt­klei­der­con­tai­ner und Gebü­sche. Ein Nach­bar erklär­te, ein Flüch­ti­ger habe sich von einem einem Taxi weg­fah­ren las­sen.

Etli­che Strei­fen­wa­gen waren am Sams­tag­abend in Brüg­ge unter­wegs.

Aus­ser­dem berich­ten meh­re­re Anwoh­ner über­ein­stim­mend, es habe zuvor eine recht aus­ge­las­se­ne, lau­te Fei­er in dem Mehr­fa­mi­li­en­haus gege­ben. Ob der Streit damit im Zusam­men­hang steht, ist aller­dings unklar. In der betrof­fe­nen Woh­nung lie­ßen erheb­li­che Blut­spu­ren auf dem Boden im Flur erah­nen, was sich hier zuge­tra­gen hat. Einen Anlass, die Woh­nung zu ver­sie­geln und kri­mi­nal­tech­nisch unter­su­chen zu las­sen, gab es offen­bar nicht: Die Bewoh­ner der Woh­nung konn­ten dort blei­ben, die Poli­zei rück­te nach etwa zwei Stun­den ab. Nach Anga­ben der Poli­zei ist eine Per­son noch immer flüch­tig, hat­te sich nach der Tat wahr­schein­lich in Rich­tung Bahn­hof ent­fernt. Die Poli­zei bit­tet etwa­ige Zeu­gen des Tat­ge­sche­hens, sich tele­fo­nisch zu mel­den: 02351–9199‑0.

Wir berich­ten wei­ter.