2. März 2024
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Unfall auf A45-Umgehung: Kind ausser Lebensgefahr

Update vom 27. Dezem­ber: Wie die Poli­zei auf Nach­fra­ge mit­teil­te, schwebt das vier­jäh­ri­ge Kind inzwi­schen nicht mehr in aku­ter Lebens­ge­fahr. Die bei­den ande­ren Kin­der, die im sel­ben Auto saßen, wur­den jedoch schwe­rer ver­letzt, als zunächst ange­nom­men. Auch sie muss­ten im Kran­ken­haus sta­tio­när auf­ge­nom­men. Hin­wei­se dar­auf, dass es zu den schwe­ren Ver­let­zun­gen auch durch mög­li­che Nach­läs­sig­kei­ten beim Angur­ten gekom­men sein könn­ten, gibt es aller­dings nicht. Pres­se­spre­cher Chris­toph Hüls erklär­te, dass die Autos durch die Wucht des Auf­pralls her­um­ge­schleu­dert wor­den sei­en, und dies durch­aus zu der­art gra­vie­ren­den Ver­let­zun­gen füh­ren kön­ne. Die Ergeb­nis­se des Unfall­ermitt­lungs­teams ste­hen noch aus.

LÜDENSCHEID (mk) Nach einem schwe­ren Fron­tal­zu­sam­men­stoß auf der Heed­fel­der Stra­ße schwebt ein Kind im Alter von vier Jah­ren in Lebens­ge­fahr. Um 13.30 Uhr an Hei­lig­abend war nahe der Ein­mün­dung zum Brock­hau­ser Weg ein 20 Jah­re alter Auto­fah­rer aus noch unge­klär­ter Ursa­che in den Gegen­ver­kehr gera­ten. Er kol­li­dier­te mit dem ent­ge­gen­kom­men­den Auto eines 38-jäh­ri­gen. Dar­in saß auch das schwerst­ver­letz­te Kind. Zwei eben­falls dort mit­ge­fah­re­ne Kin­der sowie die bei­den Fah­rer wur­den jeweils leicht­ver­letzt. Alle kamen mit Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus. Ein zunächst ange­for­der­ter Ret­tungs­hub­schrau­ber konn­te wit­te­rungs­be­dingt nicht flie­gen. Das vier­jäh­ri­ge Kind ist spä­ter noch aus dem Kli­ni­kum Hel­ler­sen mit einem Ret­tungs­wa­gen in eine Fach­kli­nik nach Dort­mund ver­legt wor­den.
Auf­grund der dra­ma­ti­schen Kon­se­quen­zen die­ses Unfalls wur­de ein spe­zia­li­sier­tes Unfall­ermitt­lungs­team ange­for­dert. Die­ses kam von der Bochu­mer Poli­zei. Die Heed­fel­der Stra­ße wur­de für die Ret­tungs­maß­nah­men und die anschlie­ßen­de Unfall­auf­nah­me voll gesperrt. Unklar ist, unter wel­chen Umstän­den das Kind als ein­zi­ger Fahr­zeug­insas­se sol­che dra­ma­ti­schen Ver­let­zun­gen erlitt, zumal die Fahr­zeu­ge kei­nes­wegs völ­lig zer­stört wur­den.

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