30. Mai 2024
Kierspe

“Hoftag” bei der “R Auszeit” noch erfolgreicher als beim Debüt

KIERSPE (mk) Schon im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den Nina Rudolph und ihr Team mit einem gro­ßen Andrang für ihren Fami­li­en­tag belohnt. Dies­mal kamen noch deut­lich mehr klei­ne und gro­ße Besu­cher zu dem gro­ßen Anwe­sen in Müh­len-Schmidt­hau­sen. “Rund 800 waren es dies­mal”, stellt die Päd­ago­gin im Nach­gang fest, noch­mals rund 300 mehr als beim ers­ten Mal. Und nah­men mit­un­ter wei­te Wege auf sich: “Man­che kamen sogar aus Düs­sel­dorf”, freu­te sich die Orga­ni­sa­to­rin.

Für die­sen Erfolg braucht es natür­lich eini­ge Zuta­ten, von denen sich man­che kaum beein­flus­sen. Dass der 13. April in die­sem Jahr fast schon som­mer­lich warm wur­de, war natür­lich ein abso­lu­ter Glücks­fall. Auch auf ihr 15-köp­fi­ges Hel­fer-Team ist Nina Rudolph stolz. Und dank­bar für die Unter­stüt­zung, ohne die so ein Event nicht hät­te rea­li­siert wer­den kön­nen. Als “Bonus” will sie Kino­kar­ten oder ande­re Extra-Beloh­nun­gen “sprin­gen” las­sen.

Arbeit gab es genug, um die Ver­an­stal­tung auf die Bei­ne zu stel­len. Immer­hin konn­te die Gast­ge­be­rin nach eige­nem Bekun­den dies­mal vor­her ruhi­ger schla­fen, weil sich das Kon­zept vom ver­gan­ge­nen Jahr bereits bewährt hat, und dies­mal ledig­lich ver­fei­nert und erwei­tert wur­de. Offen­bar hat sie damit genau den Geschmack der Besu­cher getrof­fen: Die tum­mel­ten sich bei­spiels­wei­se beim Sche­ren der Scha­fe, und freu­ten sich über die dabei gewon­nen Wol­le. Die wur­de näm­lich ver­schenkt, und Tipps über die sinn­vol­le Ver­wen­dung gab es auch gleich dazu. Nur für einen selbst­ge­strick­ten Pul­li wird es wohl nicht rei­chen: “Etwa 15 bis 20 Kilo haben wir heu­te erzielt”, erklärt der Fach­mann, der die Scha­fe von ihren dich­ten “Fell” befrei­te. Das wür­de ins­ge­samt maxi­mal für zwei Pul­lis rei­chen. Aber dann wür­den ja alle ande­ren Gäs­te leer aus­ge­hen — nicht Sinn der Sache!

Spie­le­ri­sche Geschick­lich­keits­übun­gen gehör­ten auch zum Ange­bot. Fotos: Mar­kus Klüm­per

Doch nicht nur die Scha­fe erwie­sen sich erneut als Publi­kums­ma­gnet. Lan­ge Schlan­gen vor den wei­te­ren Tier­stäl­len und ‑gehe­gen mach­ten deut­lich: Die klei­nen und gro­ßen Gäs­te hat­ten Lust, mit Tie­ren auf Tuch­füh­lung zu gehen. Natür­lich wur­de dar­auf geach­tet, dass es den Tie­ren dabei nicht zu unan­ge­nehm wird! Neben über die­se natur­ver­bun­de­nen Ange­bo­te ein­fach mal Lust auf süße oder herz­haf­te Lecke­rei­en fand, wur­de nicht ent­täuscht. Der Andrang war aller­dings so groß, dass sich die Kuchen­plat­ten zügig leer­ten, und auch nicht alle Vari­an­ten am Crê­pes-Stand waren bis zum Schluss zu bekom­men.

Um ein der­art brei­tes Ange­bot zu rea­li­sie­ren, wur­den Stand­flä­chen an Part­ner ver­ge­ben. Nach­fra­gen hat­te Nina Rudolph genug, und hat sich für Stän­de ent­schie­den, die gut zum “Rauszeit”-Konzept pass­ten. Natur­ver­bun­den­heit war natür­lich Pflicht, und inno­va­tiv durf­te es ruhig auch sein. Dazu zähl­ten sicher die Wär­me­kis­sen, die die Kier­sper Tier­heil­prak­ti­ke­rin Lea Volk­mann mit ihrer Schwes­ter Sara ent­wi­ckelt hat. Aus­ser­ge­wöhn­lich waren sicher­lich die Vogel­häu­ser, die Tho­mas Bött­cher neben ande­ren Holz­pro­duk­ten prä­sen­tier­te. Fast schon gesetzt ist auch die Teil­nah­me der Feu­er­wehr, die mit einem Ein­satz­fahr­zeug des Lösch­zugs 4 einen Ein­blick gab.

Lecke­rei­en gab es auch, und haben offen­sicht­lich den Geschmack getrof­fen! Fotos: Mar­kus Klüm­per

Abge­run­det wur­de das umfang­rei­che Pro­gramm durch ver­schie­de­ne Spiel- und Geschick­lichs­kei­tak­tio­nen für die Klei­nen. Bemer­kens­wert: Zu eng wur­de es auf dem weit­läu­fi­gen Gelän­de trotz des gro­ßen Zuspru­ches nicht. Das sah bei den Park­plät­zen schon etwas anders aus: Hier war schon etwas Geduld gefragt, funk­tio­niert hat´s den­noch ganz gut. Für das kom­men­den Jahr bleibt eigent­lich zu hof­fen, dass es wie­der so ein herr­li­ches Wet­ter gibt!