30. Mai 2024
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Trampolin an Gesamtschule brennt


Update 29. April, 12.30 Uhr: Der Poli­zei ist inzwi­schen der mut­maß­li­che Ver­ur­sa­cher des Feu­ers auf dem Schul­hof bekannt: Ein 15-jäh­ri­gen, der gegen­über den Beam­ten angab, das Feu­er aus Ver­se­hen ver­ur­sacht zu haben. Ihm sei beim Tram­po­lin­sprin­gen ein Feu­er­zeug aus der Tasche gefal­len, wel­ches beim Auf­prall explo­diert sei und das Feu­er ent­facht habe. Wie glaub­wür­dig die­se Beschrei­bung des Gesche­hens ist, muss nun geprüft wer­den: “Es bedarf wei­te­rer Unter­su­chun­gen”, erklärt Poli­zei­spre­cher Chris­toph Hüls auf Nach­fra­ge. Der jun­ge Mann wur­de sei­nen Erzie­hungs­be­rech­tig­ten über­ge­ben, der Scha­den wird auf “vier­stel­lig” geschätzt. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat die wei­te­ren Ermitt­lun­gen über­nom­men.

KIERSPE (mk) Wäh­rend in Lüden­scheid stän­dig Müll­be­häl­ter von Feu­er­teu­feln heim­ge­sucht wer­den, häu­fen sich in Kierspe beson­ders im Bereich der Gesamt­schu­le die merk­wür­di­gen Brand­er­eig­nis­se. So auch am Sonn­tag, 28. April: Nach­mit­tags gegen 17 Uhr wur­de die Feu­er­wehr alar­miert, weil es an einem Tram­po­lin nahe der Sport­hal­le Fel­d­er­hof bren­nen soll. Als die Kräf­te vom Innen­stadt­lösch­zug an der Otto-Ruhe-Stra­ße ein­tra­fen, bewahr­hei­te­te sich die gemel­de­te Lage. Tat­säch­lich brann­te die Bespan­nung des Sport­ge­rä­tes. Mit etwa 200 Liter Was­ser aus einem C‑Rohr waren die Flam­men schnell gelöscht, doch ein erheb­li­cher Scha­den ist den­noch ent­stan­den.

Das Tram­po­lin wur­de durch die Flam­men unbe­nutz­bar. Foto: Mar­kus Klüm­per

Bei Lösch­ver­su­chen, die ein jun­ger Mann durch­ge­führt hat, haben des­sen Schu­he eben­falls Beschä­di­gun­gen davon­ge­tra­gen, dies hat er zumin­dest gegen­über der Poli­zei erklärt. Unklar ist die Ursa­che des Bran­des, die Poli­zei ermit­telt. Eine natür­li­che oder tech­ni­sche Brand­ur­sa­che dürf­te aus­zu­schlie­ßen sein. Bedau­er­lich für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler oder auch ande­re Kin­der und Jugend­li­che ist, dass das Tram­po­lin vor­läu­fig nicht mehr benutz­bar ist. Mit Flat­ter­band wur­de der betrof­fe­ne Bereich abge­sperrt. Immer­hin wur­de nie­mand durch die Flam­men ver­letzt.

Der Bereich wur­de mit Flat­ter­band abge­si­chert. Foto: Mar­kus Klüm­per