3. März 2024
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“Christoph 8” landet am Geschwister-Scholl-Gymnasium

LÜDENSCHEID (mk) Es war eine knif­fe­li­ge Auf­ga­be für den Pilo­ten des ADAC-Ret­tungs­hub­schrau­ber, der am Sonn­tag, 7. Janu­ar, in die Lüden­schei­der Innen­stadt alar­miert wor­den war. Ein Pati­ent aus der Haß­ley­stra­ße soll­te nach einem inter­nis­ti­schen Not­fall von den Luft­ret­tern in eine Fach­kli­nik geflo­gen wer­den. Schnell war klar: Eine Lan­dung für den Air­bus EC135 ist hier unmög­lich. Den­noch hat die Feu­er­wehr gegen 16.30 Uhr zunächst die Stra­ße gesperrt.

Aus der Luft ent­schied sich die Hub­schrau­ber-Besat­zung für eine Lan­dung auf dem Schul­hof des nahe­ge­le­ge­nen Geschwis­ter-Scholl-Gym­na­si­ums. Für die­sen Lan­de­platz wur­de zwar nicht mehr die Feu­er­wehr benö­tigt, wohl aber die Besat­zun­gen meh­re­rer Strei­fen­wa­gen. In letz­ter Minu­te ent­schie­den sich die Not­ärz­te aber gegen einen Trans­port in ein aus­wär­ti­ges Kran­ken­haus. Der Pati­ent wur­de zunächst mit einem Ret­tungs­wa­gen ins Kli­ni­kum Hel­ler­sen gebracht, und soll­te gege­be­nen­falls von dort aus­ge­flo­gen wer­den. Dazu kam es nach Anga­ben der Ret­tungs­leit­stel­le nicht mehr: Der Betrof­fe­ne ist im Kli­ni­kum ver­blie­ben, der Ret­tungs­hub­schrau­ber “Chris­toph 8” ist ohne in wie­der zurück nach Lünen geflo­gen.

Für die Hub­schrau­ber­be­sat­zung wur­de es auf­grund der fort­ge­schrit­te­nen Däm­me­rung auch all­mäh­lich Zeit für den Rück­flug. Im Gegen­satz zum im benach­bar­ten Gre­ven bei Müns­ter sta­tio­nier­ten “Chris­toph West­fa­len” ist der Hub­schrau­ber aus Lünen nicht nacht­flug­taug­lich. Dazu sind neben tech­ni­scher Zusatz­aus­stat­tung vor allem zwei Pilo­ten im Cock­pit nötig.

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